Die Neurocrine Biosciences-Aktie zeigt nach turbulenten Wochen wieder klare Aufwärtstendenzen – und das nicht ohne Grund. Hinter dem jüngsten Kursanstieg stecken vielversprechende Studienergebnisse und eine überraschend starke Performance des Flaggschiffprodukts INGREZZA. Doch können die positiven Signale den Abwärtstrend der vergangenen Monate nachhaltig umkehren?

Solide Quartalszahlen beflügeln Anleger

Das Biotech-Unternehmen überraschte mit einem Quartalsumsatz von 572,6 Millionen US-Dollar, der die Erwartungen übertraf. Besonders der Absatz von INGREZZA, dem wichtigsten Medikament gegen tardive Dyskinesie, legte um 8 Prozent auf 545 Millionen Dollar zu. Auch das neu eingeführte CRENESSITY zeigte mit 14,5 Millionen Dollar in seinem ersten vollen Quartal einen vielversprechenden Start.

Trotz eines leicht enttäuschenden bereinigten Gewinns pro Aktie von 0,70 Dollar bekräftigte das Management die Jahresprognose für INGREZZA zwischen 2,5 und 2,6 Milliarden Dollar – ein klares Signal der Zuversicht in einem hart umkämpften Marktumfeld.

Analysten zeigen sich optimistisch

Die Finanzwelt reagierte überwiegend positiv auf die Entwicklungen:

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  • BofA Securities erhöhte das Kursziel auf 183 Dollar (zuvor 179) und bekräftigte die "Buy"-Einstufung
  • UBS legte nach und erhöhte auf 152 Dollar (von 137) bei ebenfalls "Buy"-Rating
  • Evercore ISI sieht Potenzial bis 190 Dollar (vorher 185) mit "Outperform"-Empfehlung

Nur Piper Sandler zeigte sich etwas zurückhaltender und senkte das Ziel leicht auf 154 Dollar, behielt aber die "Overweight"-Bewertung bei.

Pipeline mit vielversprechenden Kandidaten

Besondere Aufmerksamkeit erregt das fortschrittliche Phase-3-Programm für NBI-1117568, einen potenziellen Durchbruch in der Schizophrenie-Behandlung. Zudem stehen für Mitte bis Ende 2025 wichtige Studiendaten zu Valbenazin in zwei weiteren Indikationen an – mögliche weitere Kurskatalysatoren.

Mit 1,8 Milliarden Dollar liquiden Mitteln ist Neurocrine Biosciences gut aufgestellt, um seine Pipeline voranzutreiben und gegebenenfalls strategische Akquisitionen zu tätigen. Die jüngste Erholung der Aktie könnte somit erst der Anfang sein – vorausgesetzt, die klinischen Erfolge setzen sich fort.

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