Wie schon des Öfteren in der Vergangenheit konnte Lukas Neumayer auf heimischem Boden nahe an seine Leistungsgrenze gehen. "Natürlich probiert man jede Woche so gut wie möglich zu spielen. Wenn du die Fans im Rücken hast, geben die dir aber dann noch einmal so einen Push, den du irgendwo in Spanien nicht kriegst", weiß der Youngster um diesen Umstand. Beim Challenger-Turnier in Tulln erreichte er im Vorjahr das Finale, zudem gewann er im vergangenen September auch sein Davis-Cup-Debüt gegen Türkei – mit 2:0 weist Neumayer damit also eine makellose Länderkampf-Bilanz auf. Bei aller Freude über die starken Vorstellungen in der Heimat, ist sich der Schützling von Günter Bresnik aber natürlich auch im Klaren, dass "es natürlich das Ziel ist, dass man jede Woche mit so einem Elan spielt." Leistungskurve ging nach oben Die Leistungskurve ging in den vergangenen Monaten aber durchaus nach oben. Bei den Australian Open gewann er in der Qualifikation sein erstes Match bei einem Grand-Slam-Turnier. Immer öfter könne er auch auf einem höheren Level eine hohe Konstanz abrufen.