Der Halbleiterspezialist Navitas richtet sich mit der Initiative „Navitas 2.0“ strategisch neu aus. Um den Fokus verstärkt auf lukrative Märkte wie KI-Rechenzentren zu lenken, holt das Unternehmen nun erfahrene Verstärkung in die Führungsetage. Ab dem 30. März 2026 übernimmt Tonya Stevens das finanzielle Ruder.

Stevens bringt über drei Jahrzehnte Erfahrung aus der Branche mit, unter anderem durch Führungspositionen bei Intel und Lattice Semiconductor. Ihre Ernennung ist ein zentraler Baustein, um die finanziellen Ressourcen gezielt auf margenstarke Wachstumsbereiche zu steuern. Im Zentrum stehen dabei die Energieinfrastruktur und der rasant wachsende Bedarf an KI-Anwendungen, für die das Unternehmen passgenaue Stromversorgungslösungen entwickelt.

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Technologische Fortschritte im Fokus

Parallel zum Wechsel im Management untermauert Navitas seine technischen Ambitionen. Auf der APEC-Konferenz präsentierte CEO Chris Allexandre am Freitag die fünfte Generation der hauseigenen GeneSiC-Technologie, die Leistungskennzahlen um 35 Prozent verbessern soll. Zudem zeigte das Unternehmen einen gemeinsam mit der EPFL entwickelten 250-Kilowatt-Festkörpertransformator sowie neue 800-Volt-Wandler. Diese Entwicklungen zielen direkt auf die steigende globale Nachfrage nach effizienter Hardware für KI-Infrastruktur ab.

An der Börse sorgten die Neuigkeiten am Freitag zunächst nicht für Begeisterung. Die Papiere gaben um 7,01 Prozent nach und gingen bei 7,30 Euro aus dem Handel. Damit summiert sich der Verlust der vergangenen 30 Tage auf rund 12,5 Prozent, was die anhaltende Skepsis der Investoren hinsichtlich der aktuellen Ertragslage widerspiegelt. Bislang verzeichnet das Unternehmen auf Zwölfmonatssicht noch deutliche Verluste.

Die erste große Bewährungsprobe für die neue Finanzchefin steht bereits im Kalender. Am 7. Mai 2026 wird Navitas die Ergebnisse des abgelaufenen Quartals vorlegen. Marktbeobachter werden diese Zahlen genau prüfen, um konkrete Fortschritte auf dem Weg zur Profitabilität im Sektor der energieeffizienten Leistungselektronik zu bewerten.

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