Der Donnerstag war kein guter Tag für Technologieanleger. Der Nasdaq büßte 2,4 Prozent ein und schloss bei 21.408 Punkten – der niedrigste Stand seit Anfang September 2025. Damit setzt sich die nervöse Stimmung an den US-Märkten weiter fort.

Ölpreis als Zündfunke

Hinter dem Ausverkauf steckt vor allem ein Faktor: der Rohölmarkt. Nachdem die Brent-Preise am Mittwoch noch um mehr als 2 Prozent gefallen waren, drehten sie am Donnerstag mit einem Plus von über 5 Prozent scharf ins Plus. Diese Achterbahnfahrt verunsicherte die Märkte erheblich.

Der Grund für die Ölpreisrally liegt im Nahen Osten. Die Friedensgespräche stocken: Iran lehnte einen amerikanischen Vorschlag für eine Waffenruhe ab und beharrt auf eigenen Bedingungen. Parallel dazu verurteilten sechs Golfstaaten – darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar – Angriffe durch Iran-nahe Gruppen auf ihre Energieinfrastruktur und betonten ausdrücklich ihr Recht auf Selbstverteidigung. Das Eskalationspotenzial bleibt damit hoch.

Tech und Gold unter Druck

Innerhalb des Nasdaq traf es vor allem Halbleiter-, Computer- und Netzwerkwerte. Sie verzeichneten überproportionale Abschläge und zogen den Index besonders nach unten.

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Überraschend: Auch Goldaktien gerieten kräftig unter Druck. Der NYSE Arca Gold Bugs Index verlor 3,7 Prozent – obwohl der Goldpreis in unsicheren Zeiten eigentlich als sicherer Hafen gilt. Stahl-, Bau- und Luftfahrttitel folgten dem negativen Trend. Einzig Ölproduzenten profitierten von den gestiegenen Rohstoffpreisen.

Der S&P 500 verlor 1,7 Prozent auf 6.477 Punkte, der Dow Jones gab gut 1 Prozent auf 45.960 Zähler nach. Auch die Anleihemärkte spielten keine beruhigende Rolle: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte um fast 9 Basispunkte auf 4,416 Prozent – den höchsten Schlussstand seit acht Monaten. Steigende Renditen belasten Wachstumswerte erfahrungsgemäß zusätzlich.

Weltweit zeigte sich ein ähnliches Bild: Der DAX verlor 1,5 Prozent, Londons FTSE 100 gab 1,3 Prozent nach, und Shanghais Börse schloss 1,1 Prozent im Minus.

Solange die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten nicht nachlassen, dürfte die Volatilität an den Märkten ein treuer Begleiter bleiben.

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