Mitsui Mining and Smelting (Mitsui Kinzoku) hat die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr massiv nach oben korrigiert. Der Hunger der Technologiebranche nach Materialien für KI-Server und vorteilhafte Wechselkurse verleihen dem Unternehmen erheblichen Rückenwind. Reicht dieser Schwung aus, um die Aktie nachhaltig über ihre bisherigen Höchststände zu heben?

Die wichtigsten Treiber der neuen Prognose im Überblick:
* KI-Server-Nachfrage: Hohe Absatzzahlen bei Funktionsmaterialien, insbesondere bei Kupferfolien für KI-Infrastrukturen.
* Währungseffekte: Der schwache Yen wertet Exporterlöse und Auslandserträge deutlich auf.
* Metallpreise: Gestiegene Marktpreise für Buntmetalle stützen das Schmelzgeschäft.

Drastische Anhebung der Gewinnziele

Nach einem starken dritten Quartal hat das Unternehmen seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2026 deutlich nach oben geschraubt. Der operative Gewinn soll nun 117 Milliarden Yen erreichen – ein Plus von 50 Prozent gegenüber der bisherigen Schätzung von 78 Milliarden Yen. Beim Nettogewinn fällt die Korrektur mit einem Sprung um rund 79 Prozent auf 77 Milliarden Yen sogar noch deutlicher aus.

Allein im dritten Quartal, dessen Zahlen am Freitag vorgelegt wurden, steigerte Mitsui Kinzoku den operativen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 84 Prozent auf knapp 32 Milliarden Yen. Der Quartalsüberschuss verdoppelte sich nahezu auf 30 Milliarden Yen.

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Kupferfolie als Wachstumsmotor

Ein entscheidender Faktor für die Profitabilität ist die hohe Nachfrage nach spezialisierten Produkten wie der "MicroThin™"-Kupferfolie. Diese Materialien sind für den Bau leistungsfähiger KI-Rechenzentren unverzichtbar. Damit positioniert sich das Unternehmen erfolgreich in einer Marktnische, die direkt vom globalen Ausbau der KI-Kapazitäten profitiert.

Zusätzlich zur starken operativen Entwicklung im Materialsektor profitiert das Unternehmen von den aktuell hohen Kupferpreisen, die durch weltweite Lieferkettenbedenken gestützt werden. Das Schmelzgeschäft lieferte so eine stabile Basis für das Gesamtergebnis.

Höhere Dividende und positives Marktecho

Angesichts der glänzenden Aussichten erhöht das Management die Dividendenausschüttung. Aktionäre können nun mit einer Jahresdividende von 240 Yen pro Aktie rechnen, was einer Steigerung von 30 Yen gegenüber der vorherigen Planung entspricht.

Die Anleger reagierten prompt auf die Meldungen. Die Aktie schloss die Handelswoche am Freitag bei 26.540 Yen und verbuchte damit ein Plus von 2,12 Prozent. Damit notiert das Papier nur noch knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch von 26.880 Yen. Mit einem Gesamtumsatzziel von nun 750 Milliarden Yen steuert das Unternehmen auf ein Rekordjahr zu, sofern die Wechselkursvorteile und die Nachfragedynamik im KI-Sektor bis zum Geschäftsjahresende im März 2026 stabil bleiben.

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