Microsoft geriet diese Woche unter politischen Druck. Präsident Trump forderte öffentlich, dass Tech-Konzerne die Stromkosten ihrer KI-Rechenzentren selbst tragen sollen – und nannte Microsoft beim Namen. Die Aktie verlor daraufhin zeitweise über 4 Prozent, bevor sie sich zum Wochenende leicht erholte.

Trumps Forderung und Microsofts Antwort

Am Montagabend, den 12. Januar, kündigte Trump auf Truth Social an, seine Regierung werde mit Tech-Konzernen über die Stromkosten ihrer Rechenzentren sprechen. Microsoft werde "große Veränderungen" vornehmen müssen, damit amerikanische Bürger nicht für den Energieverbrauch aufkommen.

Einen Tag später präsentierte Microsoft-Präsident Brad Smith in der Nähe des Weißen Hauses einen Fünf-Punkte-Plan. Das Unternehmen verpflichtete sich, Stromtarife zu zahlen, die die tatsächlichen Kosten decken, den Wasserverbrauch zu minimieren und lokale Gemeinden finanziell zu unterstützen.

Die Börse reagierte skeptisch. Am Mittwoch, den 14. Januar, brach die Aktie um 2,4 Prozent ein – der stärkste Tagesrückgang der Woche. Erst am Freitag stabilisierte sich der Kurs bei 459,86 US-Dollar.

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Analysten bleiben optimistisch

Trotz der Turbulenzen halten Analysten an positiven Einschätzungen fest. Morgan Stanley bestätigte am 14. Januar sein Kursziel von 650 US-Dollar und verwies auf steigende Softwareausgaben bei Unternehmenskunden. Jefferies-Analyst Brent Thill nannte Microsoft seinen Top-Pick für 2026.

Barclays senkte zwar das Kursziel von 625 auf 610 US-Dollar, empfiehlt die Aktie aber weiterhin zum Kauf. Der Analystenkonsens liegt bei rund 622 US-Dollar – was einem Kurspotenzial von etwa 35 Prozent entspricht.

Rekordinvestitionen im Fokus

Microsofts Investitionsausgaben von 35 Milliarden US-Dollar im ersten Geschäftsquartal 2026 bleiben ein zentrales Thema. Der Großteil fließt in KI-Rechenzentren. Die politische Debatte über Stromkosten könnte jedoch die Wirtschaftlichkeit dieser Infrastruktur beeinflussen.

Am 28. Januar veröffentlicht Microsoft die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2026. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 3,86 US-Dollar. Entscheidend wird die Wachstumsrate der Cloud-Sparte Azure sein, die im Vorquartal um 40 Prozent zulegte, sowie Updates zur Monetarisierung von KI-Produkten wie Copilot.

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