Microsoft Aktie: KI-Offensive auf mehreren Fronten
Microsoft treibt seinen Umbau zum KI-Konzern mit enormer finanzieller Durchschlagskraft voran. Das Unternehmen investiert nach Informationen vom 22. Januar 2026 jährlich 500 Millionen Dollar in Anthropics Claude-KI-Modelle – ein Deal, der die Strategie des Tech-Riesen verdeutlicht.
Die Integration läuft auf Hochtouren. Seit dem 7. Januar 2026 sind Claude-Modelle standardmäßig in M365 Copilot aktiviert. Anthropic verpflichtete sich im Gegenzug zu einem 30-Milliarden-Dollar-Commitment für Microsofts Azure-Plattform, mit der Option auf zusätzliche Rechenkapazität von bis zu einem Gigawatt. Microsoft selbst stellte bis zu 5 Milliarden Dollar als Direktinvestition bereit.
Besonders aufschlussreich: Microsoft hat seine Anreizsysteme angepasst. Verkäufe von Anthropic-Modellen zählen nun genauso zu den Verkaufsquoten wie Microsofts eigene Lösungen und OpenAI-Modelle. Eine klare Botschaft an die Vertriebsmannschaft.
Azure dominiert die Cloud-Landschaft
Eine aktuelle CIO-Umfrage von Jefferies unterstreicht Microsofts Stärke. Azure wurde von 45 Prozent der befragten IT-Entscheider als primärer Cloud-Anbieter genannt – vor Amazon Web Services mit 38 Prozent. 60 Prozent der CIOs planen, ihre Azure-Ausgaben in den nächsten 24 Monaten zu erhöhen.
Die Zahlen sprechen für sich: Cloud-Budgets sollen 2025 und 2026 jeweils um etwa 10 Prozent wachsen. 85 Prozent der Befragten erwarten höhere Budgets. Bis Ende 2027 rechnen 83 Prozent der CIOs damit, dass mehr als die Hälfte ihrer Workloads in der Cloud laufen wird – heute sind es 68 Prozent.
Jefferies hebt Microsoft als einen der beiden klaren Magnificent-7-Gewinner im KI-Wettrüsten hervor. Die Analysten verweisen auf Azures Führungsposition bei Nutzung und Ausgabenabsicht.
Kampf gegen steigende Energiekosten
Die KI-Expansion verursacht massive Stromkosten. Microsoft kündigte am 20. Januar 2026 eine Initiative an, um lokale Gemeinden vor steigenden Strompreisen durch Rechenzentren zu schützen. Das Unternehmen verpflichtet sich, Versorgungstarife zu zahlen, die seine Stromkosten decken, und mit lokalen Versorgern zusammenzuarbeiten, um die Kapazitäten bedarfsgerecht auszubauen.
Die Ankündigung folgt auf Druck von US-Präsident Donald Trump, der seine Regierung angewiesen hatte, mit großen Rechenzentrumsbetreibern an der Begrenzung der Energiekosten zu arbeiten.
Pharma-Deal mit Bristol Myers Squibb
Microsoft expandiert auch ins Gesundheitswesen. Eine Kooperation mit Bristol Myers Squibb zielt auf die KI-gestützte Früherkennung von Lungenkrebs ab. Spezifische Lungenkrebs-Workflows sollen in Microsofts Radiologie-Lösungssuite integriert werden, um gleichberechtigten Zugang zur Versorgung zu ermöglichen.
Stifel bekräftigte am 22. Januar 2026 seine Kaufempfehlung für die Microsoft-Aktie, die bei 459,86 Dollar notiert. InvestingPro stuft den Titel als leicht unterbewertet ein und bewertet die finanzielle Gesundheit als "gut".
Microsoft-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Microsoft-Analyse vom 21. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Microsoft-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Microsoft-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Microsoft: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








