Micron Aktie: Dynamischer Aufwärtsimpuls!
Micron Technology steht am Freitag kurz vor einem historischen Meilenstein: Mit einem Kurssprung von fast 8 Prozent auf 362,75 US-Dollar rückt eine Marktkapitalisierung von 400 Milliarden Dollar in greifbare Nähe. Noch vor wenigen Wochen, am 22. Dezember 2025, hatte der Chiphersteller erstmals die 300-Milliarden-Schwelle durchbrochen. Was treibt den Speicherchip-Giganten an?
100-Milliarden-Dollar-Fabrik nimmt Form an
Der jüngste Kursschub hat einen klaren Auslöser: den offiziellen Spatenstich für eine gigantische neue Halbleiterfabrik in Clay, New York. Handelsminister Howard Lutnick nahm persönlich an der Zeremonie teil – ein Signal für die strategische Bedeutung des Projekts.
Die Dimensionen der geplanten Megafab sind beachtlich:
- Gesamtinvestition: 100 Milliarden Dollar
- Kapazität: Bis zu vier separate Fertigungseinheiten
- Produktionsstart: Erste Chips ab 2030 erwartet
- Stellenwert: Größte Halbleiterfabrik der USA
CEO Sanjay Mehrotra kündigte zudem an, insgesamt 200 Milliarden Dollar in die Erweiterung der US-Produktionskapazitäten zu investieren, inklusive zusätzlicher Standorte in Idaho.
KI-Boom erzeugt globale Speicherknappheit
Der Markt für Speicherchips erlebt eine beispiellose Verknappung. Micron hat in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 250 Prozent zugelegt, getrieben von der explodierenden Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM) für KI-Anwendungen.
„Die KI-getriebene Nachfrage beschleunigt sich. Sie ist real, sie ist da, und wir brauchen immer mehr Speicher, um diese Nachfrage zu bedienen", erklärte Mehrotra. Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage verschafft Micron unmittelbare Preissetzungsmacht: Im ersten Quartal sollen die Speicherpreise um geschätzte 55 Prozent steigen. Samsung Electronics und SK Hynix planen Berichten zufolge sogar DRAM-Preiserhöhungen von bis zu 70 Prozent.
Rekordergebnisse im ersten Quartal
Die im Dezember vorgelegten Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2026 untermauern die außergewöhnliche Dynamik:
- Umsatz: 13,64 Milliarden Dollar (+57 Prozent zum Vorjahr)
- Nettogewinn: 5,24 Milliarden Dollar (4,60 Dollar je Aktie)
- Bruttomarge: 56,8 Prozent
- Operativer Cashflow: 8,41 Milliarden Dollar
Die Prognose für das zweite Geschäftsquartal übertrifft noch die starken Ist-Zahlen: Micron erwartet einen Umsatz von 18,70 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Aktie von 8,42 Dollar – fast das Doppelte der Analystenschätzungen.
Engpässe bis 2027 erwartet
Das Management rechnet damit, dass die angespannten Marktbedingungen weit über das Kalenderjahr 2026 hinaus anhalten werden. Die Investitionsausgaben für das Geschäftsjahr 2026 wurden von zuvor geplanten 18 Milliarden auf etwa 20 Milliarden Dollar erhöht.
Ein zusätzlicher Faktor verschärft die Situation: Die Produktion von HBM-Chips erfordert dreimal so viel Wafer-Kapazität wie die Herstellung von Standard-DDR5-Speicher. Mit jeder neuen HBM-Generation steigt dieses Verhältnis weiter. Ein bemerkenswertes Zeichen des Vertrauens setzte Mark Liu, Vorstandsmitglied und früherer Manager bei Taiwan Semiconductor Manufacturing Company: Er kaufte in dieser Woche über 23.000 Micron-Aktien im Wert von rund 7,8 Millionen Dollar.
Die nächste Generation HBM4 mit Geschwindigkeiten über 11 Gbps liegt im Zeitplan und soll im zweiten Kalenderquartal 2026 in die Massenproduktion gehen. Die Aktie hat sich seit Jahresbeginn um 15 Prozent verteuert und notiert nun auf Allzeithoch.
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