Microchip Aktie: Durchwachsene Prognosen?
Der Halbleiterhersteller veräußert seine Wafer-Fabrik in Arizona, emittiert Wandelanleihen und reduziert Personal, um finanzielle Stabilität wiederherzustellen.
Microchip Technology hat am 20. März 2025 den Verkauf seiner Wafer-Fertigungsanlage Fab 2 in Tempe, Arizona, angekündigt. Mit der Abwicklung des Verkaufs wurde die Macquarie Group beauftragt. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Restrukturierungsstrategie zur Optimierung der Fertigungsabläufe und Kostensenkung. Die Produktion aus der Tempe-Anlage wird in bestehende Fertigungsstätten in Oregon und Colorado verlagert, wodurch das Unternehmen jährliche Einsparungen von rund 90 Millionen Dollar erzielen will. Die Microchip-Aktie schloss am Freitag bei 48,05 € und verzeichnete damit einen Tagesgewinn von 2,24%, liegt jedoch im Jahresvergleich mit -41,30% deutlich im Minus.
Parallel dazu startete Microchip ein Wandelanleihe-Angebot im Wert von 1,35 Milliarden Dollar. Der Nettoerlös soll zur Finanzierung sogenannter Capped-Call-Transaktionen verwendet werden, die eine potenzielle Verwässerung der Aktien begrenzen sollen, sowie zur Tilgung bestehender Schulden, einschließlich Schuldverschreibungen aus dem Commercial-Paper-Programm des Unternehmens. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer geschwächten Finanzlage, die sich in einem Rückgang des Nettoumsatzes um 42% im Vergleich zum Vorjahr im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 widerspiegelt.
Herabstufung durch Moody's und Personalabbau
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Infolge dieser Ankündigungen stufte Moody's das Rating für vorrangige unbesicherte Anleihen von Microchip von "Baa1" auf "Baa2" herab und begründete dies mit Bedenken hinsichtlich des geschwächten Finanzprofils des Unternehmens aufgrund eines starken Gewinnrückgangs. Die Aktie notiert mit 47,75% deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 91,96 €, das am 22. Mai 2024 erreicht wurde, und liegt mit -28,13% auch deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt.
Zusätzlich kündigte Microchip einen Abbau von etwa 2.000 Arbeitsplätzen an, was etwa 9% der Gesamtbelegschaft entspricht. Diese Entscheidung wird mit überschüssigen Lagerbeständen und sinkender Nachfrage von Automobilherstellern begründet. Das Unternehmen strebt durch diese Maßnahme eine Reduzierung der jährlichen Betriebskosten um 100 Millionen Dollar an. Die aktuelle Volatilität der Aktie liegt bei 55,19% (annualisiert über 30 Tage), was die anhaltenden Markt- und operativen Herausforderungen des Unternehmens widerspiegelt.
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