Meta Platforms Aktie: Startschuss für Aufholjagd
Nach einem schwachen Jahresstart hat die Meta-Aktie zur Wochenmitte ein kräftiges Lebenszeichen gesendet. Auslöser für den Stimmungsumschwung waren eine optimistische Studie der Investmentbank Jefferies sowie der Start der Werbevermarktung auf dem Kurznachrichtendienst Threads. Während die Aktie seit Jahresbeginn noch leicht im Minus notiert, sehen Analysten nun massives Aufholpotenzial gegenüber der Konkurrenz.
Analysten sehen "attraktives Einstiegsniveau"
Haupttreiber der jüngsten Kaufbereitschaft war eine Analyse von Brent Thill. Der Experte der Investmentbank Jefferies bekräftigte seine Kaufempfehlung und bezeichnete Meta als seinen „Top Pick“ im Internetsektor. Sein Kursziel von 910 US-Dollar impliziert ein beachtliches Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau. Thill argumentiert, dass der jüngste Kursrückgang das Chancen-Risiko-Verhältnis deutlich verbessert habe. Während Konkurrenten wie Alphabet oder Amazon zuletzt zulegen konnten, hinkte Meta hinterher – ein Umstand, den der Analyst nun als Bewertungabschlag interpretiert.
Fundamental stützt sich der Optimismus auf mehrere Säulen. Zum einen lobt der Analyst die erfolgreiche Rekrutierung führender KI-Talente; Meta verfüge nun über alle notwendigen Ressourcen – Rechenleistung, Nutzer und Daten –, um im KI-Wettrennen zu bestehen. Zudem tragen die Investitionen bereits Früchte: Die KI-gestützten Werbetools haben eine jährliche Umsatzrate von über 60 Milliarden US-Dollar erreicht. Auch bei der Tochter WhatsApp sieht Jefferies noch gewaltiges Potenzial und prognostiziert eine Vervierfachung der Umsätze bis zum Jahr 2029.
Neuer Wachstumstreiber Threads
Passend zur positiven Analystenstimme kündigte der Konzern den globalen Start von Werbeanzeigen auf der Plattform Threads an. Der Kurznachrichtendienst, der als Konkurrent zu X (ehemals Twitter) positioniert ist, verzeichnet inzwischen über 400 Millionen monatlich aktive Nutzer. Dieser Schritt erschließt dem Unternehmen eine wichtige neue Einnahmequelle und signalisiert den Beginn der Monetarisierung für die noch junge App, die seit ihrem Start im Sommer 2023 rasant gewachsen ist.
Spannung vor den Quartalszahlen
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den kommenden Mittwoch, den 28. Januar. Dann wird Meta seine Bücher für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 öffnen. Besonders genau dürfte der Markt auf die Aussagen zu den geplanten Investitionsausgaben (Capex) achten. CEO Mark Zuckerberg hatte im Oktober angedeutet, dass diese im Jahr 2026 die Marke von 100 Milliarden US-Dollar überschreiten könnten – eine Summe, die Investoren zunächst verunsichert hatte. Analysten erwarten für das kommende Jahr dennoch ein Gewinnwachstum je Aktie von rund 14 Prozent.
Im Hintergrund schwelt derweil weiterhin der juristische Konflikt mit der US-Handelsbehörde FTC. Diese hat Berufung gegen ein früheres Urteil eingelegt, das Meta vom Vorwurf der Monopolbildung freigesprochen hatte. Trotz dieses regulatorischen Störfeuers betonte das Unternehmen, sich weiterhin auf Innovationen konzentrieren zu wollen.
Mit den anstehenden Zahlen steht dem Tech-Riesen eine wichtige Bewährungsprobe bevor. Sollte das Unternehmen belegen können, dass die massiven KI-Investitionen durch Effizienzgewinne und Umsatzwachstum kompensiert werden, könnte sich die Einschätzung bestätigen, dass der Tiefpunkt des Abverkaufs durchschritten ist. Aktuell notiert das Papier gut 10 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.
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