Meta Platforms sieht sich kurz vor den wichtigen Quartalszahlen mit neuen Hürden konfrontiert. Aufsichtsbehörden in Großbritannien und China nehmen den Konzern ins Visier, was für Unruhe sorgt. Doch während der regulatorische Druck steigt, treibt der Tech-Gigant seine teure KI-Infrastruktur mit massiven Energie-Deals voran und versucht, die Anleger von seiner langfristigen Strategie zu überzeugen.

Untersuchung in zwei Märkten

Die Stimmung wird durch gleich zwei regulatorische Vorstöße getrübt. Die britische Medienaufsicht Ofcom hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet. Im Kern geht es um die Frage, ob Meta im Jahr 2024 vollständig auf behördliche Informationsanfragen zur Tochtergesellschaft WhatsApp reagiert hat. Der Hintergrund ist eine Überprüfung des Marktes für geschäftliche SMS-Dienste.

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Gleichzeitig verdichten sich Berichte, dass chinesische Behörden die Übernahme des KI-Startups Manus durch Meta genauer prüfen. Der 2-Milliarden-Dollar-Deal steht unter Beobachtung, was die Unsicherheit bezüglich der Expansionspläne im asiatischen Raum erhöht. Diese Nachrichten belasten, auch wenn sich der Aktienkurs aktuell bei 650,80 USD stabilisiert zeigt.

Energiehunger der KI-Sparte

Trotz der behördlichen Querelen setzt das Management operative Ausrufezeichen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Um den enormen Strombedarf der geplanten Rechenzentren zu decken, hat Meta langfristige Lieferverträge für Atomstrom unterzeichnet. Ein Abkommen mit Vistra Corp sichert über 20 Jahre hinweg 2.600 Megawatt emissionsfreie Energie. Zudem bestehen Vereinbarungen mit TerraPower und Oklo.

Diese Schritte verdeutlichen den Wandel vom "Jahr der Effizienz" hin zu einer Phase massiver Investitionen. Analysten reagieren darauf gemischt: Wells Fargo senkte das Kursziel kürzlich auf 795 US-Dollar und verwies auf die steigenden Betriebsausgaben durch diese Kapazitätsverträge. Die Experten sehen eine Diskrepanz zwischen den sofortigen Kosten und den erst später erwarteten Gewinnen aus den KI-Anwendungen. Andere Häuser wie Jefferies bleiben optimistisch und betonen den langfristigen Wettbewerbsvorteil durch die gesicherte Energieversorgung.

Blick auf die Zahlen

Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den kommenden Mittwoch, den 28. Januar 2026. Dann wird Meta seinen Quartalsbericht vorlegen, wobei der Markt ein Umsatzwachstum von rund 21 Prozent und einen Gewinn je Aktie zwischen 8,16 und 8,20 US-Dollar erwartet. Technisch betrachtet versucht der Titel nach der Korrektur vom 52-Wochen-Hoch bei 708,00 US-Dollar nun, einen Boden zu finden. Die anstehenden Ergebnisse werden zeigen, ob die fundamentalen Wachstumsdaten stark genug sind, um die regulatorischen Sorgen in den Hintergrund zu drängen.

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