Meta Aktie: Teure KI-Ambitionen
Der Start ins Jahr 2026 verläuft für Meta holprig. Investoren zeigen sich zunehmend besorgt über die massiven Ausgabenpläne des Konzerns, obwohl das operative Geschäft durch künstliche Intelligenz eigentlich Rückenwind erhält. Während intern neue KI-Modelle fertiggestellt werden, fragt sich der Markt: Zahlen sich die Milliardeninvestitionen schnell genug aus?
Investoren scheuen die Kosten
Die Aktie steht weiterhin unter Druck. Seit dem Quartalsbericht Ende Oktober 2025 hat das Papier rund 20 Prozent an Wert eingebüßt, und auch das neue Jahr brachte bislang keine Wende. Mit einem Minus von knapp 7 Prozent seit Jahresbeginn (YTD) setzt sich der negative Trend fort. Der Hauptgrund für die Zurückhaltung am Markt ist eindeutig: Die enormen Kosten für den technologischen Umbau schrecken Anleger ab.
Meta hat seine Kapitalausgaben im vergangenen Jahr auf fast 70 Milliarden Dollar nahezu verdoppelt, primär um die Rechenzentren für künstliche Intelligenz aufzurüsten. Zwar meldet das Unternehmen operative Fortschritte – im Januar lieferten die internen Labore erste wichtige KI-Modelle, und KI-Tools tragen bereits signifikant zum Werbeumsatz bei. Doch die Börse bewertet die hohen Investitionen aktuell eher als Belastung für die Margen denn als Wachstumstreiber.
Regulatorischer Gegenwind und Ausblick
Neben den technologischen Ausgaben belasten auch politische Faktoren die Bilanz. Im vierten Quartal 2025 verzeichnete der Konzern Rekordausgaben von 6,5 Millionen Dollar für Lobbyarbeit in Washington, fokussiert auf Datenprivatsphäre und die Regulierung von künstlicher Intelligenz.
Der Fokus richtet sich nun auf den 28. Januar 2026. An diesem Datum wird Meta die Bücher für das abgelaufene Quartal öffnen. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Umsatz von 58,33 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 8,16 Dollar je Aktie. Diese Zahlen müssen überzeugen, um zu belegen, dass die teure KI-Strategie auch finanziell tragfähig ist und um den aktuellen Kursrutsch zu stoppen.
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