Meta Aktie: FTC schlägt zurück
Meta Platforms steht unter Druck. Die US-Kartellbehörde FTC hat am Dienstag offiziell Berufung gegen ein Urteil eingelegt, das Wettbewerbsvorwürfe gegen den Konzern zuvor abgewiesen hatte. Gleichzeitig senkte die Investmentbank UBS ihr Kursziel deutlich. Die Aktie verlor daraufhin über 2,5 Prozent.
Kartellverfahren neu aufgerollt
Die FTC gibt nicht auf: Die Behörde wendet sich an das Berufungsgericht in Washington, um ihre Monopolvorwürfe gegen Meta erneut vorzubringen. Im Zentrum stehen die Übernahmen von Instagram (2012) und WhatsApp (2014). Die FTC argumentiert, Meta habe durch diese Akquisitionen illegal ein Monopol im Bereich „persönliche soziale Netzwerke" aufgebaut.
Erst im November 2025 hatte Richter James Boasberg das Verfahren abgewiesen. Seine Begründung: Plattformen wie TikTok und YouTube würden ausreichend Wettbewerb bieten. Die FTC sieht das anders und hält eine Zerschlagung oder strukturelle Auflagen weiterhin für notwendig.
Parallel dazu reduzierte UBS-Analyst Stephen Ju sein Kursziel von 915 auf 830 Dollar, bekräftigte aber seine Kaufempfehlung. Hintergrund sind Unsicherheiten beim Werbegeschäft im vierten Quartal 2025. Laut UBS belastete ein teilweiser Regierungsstillstand im Oktober die Werbeausgaben, während sich die Entwicklung im November und Dezember wieder beschleunigte.
Entscheidende Woche vor Quartalszahlen
Die Nachrichtenlage trifft Meta zu einem heiklen Zeitpunkt. Am 28. Januar nach US-Börsenschluss legt der Konzern seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 8,16 Dollar bei Erlösen von 58,33 Milliarden Dollar – ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorquartal.
Besonders im Fokus steht die Investitionsplanung für 2026. Meta baut seine KI-Infrastruktur massiv aus und hat dafür Anfang Januar Dina Powell McCormick als Präsidentin und stellvertretende Vorsitzende berufen. Während die Metaverse-Sparte Reality Labs weiterhin Milliardenverluste produziert, soll KI durch Produkte wie die Llama-Modelle und Ray-Ban-Smartglasses endlich Umsätze generieren.
Der Kapitalmarkt reagiert nervös auf die Höhe der angekündigten Ausgaben. Je aggressiver Meta investiert, desto länger könnte es dauern, bis sich die KI-Strategie in den Werbeeinnahmen niederschlägt. Die Aktie notiert bereits rund 20 Prozent unter ihren jüngsten Höchstständen und handelt bei einem erwarteten KGV von etwa 20 für 2026.
Technisch betrachtet testet die Aktie derzeit Unterstützungen im Bereich von 580 Dollar. Ein Bruch dieser Marke könnte weiteren Abwärtsdruck bis 540 Dollar auslösen, insbesondere falls die Quartalszahlen enttäuschen oder das Berufungsverfahren rasch voranschreitet. Das Analystenkonsens sieht mit einem mittleren Kursziel über 800 Dollar dennoch weiteres Potenzial – vorausgesetzt, Meta liefert am 28. Januar überzeugende Antworten.
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