Meta Aktie: Datenskandal kommt vor Gericht
Über 14.000 Verbraucher haben sich einer Sammelklage gegen Meta angeschlossen – und die könnte teuer werden. Am 27. Februar geht der Rechtsstreit in Hamburg in die nächste Runde. Doch die Sache hat einen Haken: Niemand weiß genau, ob das deutsche Gericht überhaupt zuständig ist.
Hintergrund der Klage ist eine massive Datenpanne, die zwischen Mai 2018 und September 2019 bei Facebook auftrat. Kriminelle erbeuteten dabei die Daten von mehr als 530 Millionen Nutzern und veröffentlichten sie im April 2021 im Darknet. Der Verbraucherzentrale Bundesverband wirft dem Tech-Konzern gravierende Verstöße gegen das Datenschutzrecht vor.
Gericht zweifelt an eigener Zuständigkeit
Bereits beim ersten Verhandlungstermin am 10. Oktober 2025 wurde deutlich: Der Fall ist komplizierter als gedacht. Der Vorsitzende Richter äußerte erhebliche Zweifel daran, ob das Hanseatische Oberlandesgericht für die Klage gegen den irischen Meta-Ableger überhaupt zuständig ist. Die Verhandlung endete vorzeitig – nicht nur wegen der Zuständigkeitsfrage, sondern auch weil die Anwälte der Verbraucherzentrale neue Anträge einbrachten, die von der ursprünglichen Klageschrift abwichen.
Meta selbst bezeichnet die Klage als unzulässig und fordert das Gericht auf, das Verfahren nicht weiterzuverfolgen. Mit einem Urteil am 27. Februar rechnet das Gericht allerdings noch nicht. Die juristische Auseinandersetzung dürfte sich also noch über Monate hinziehen.
Mehr als nur ein PR-Problem
Für Meta ist der Fall mehr als nur ein lästiges Gerichtsverfahren. Sollte das Gericht die Klage für zulässig erklären und den Verbraucherschützern Recht geben, könnte eine erhebliche Schadenersatzsumme fällig werden. Bei über 14.000 Klägern und möglichen Einzelansprüchen summieren sich die potenziellen Kosten schnell in den Millionenbereich.
Gleichzeitig arbeitet Meta daran, seine Services auszubauen. WhatsApp Web soll künftig mit Funktionen ausgestattet werden, die in den Smartphone-Apps längst Standard sind. Der Browser-Version fehlen bislang zahlreiche Features – ein Zeichen dafür, dass Meta der Web-Variante lange Zeit wenig Aufmerksamkeit schenkte. Das soll sich nun ändern.
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