Meta Aktie: Chancen überall!
Meta zieht die Reißleine im teuren Metaverse-Geschäft. Nach jahrelangen Milliardenverlusten baut der Tech-Gigant massiv Stellen in seiner Reality-Labs-Sparte ab und richtet den Fokus neu auf Künstliche Intelligenz und Smart Glasses. Doch das ist nicht die einzige Baustelle: Auch regulatorischer Gegenwind aus Großbritannien und eine allgemeine Tech-Schwäche belasten die Stimmung der Anleger.
Abkehr vom reinen Metaverse-Fokus
Das Management vollzieht eine strategische Kehrtwende. Rund 1.500 Mitarbeiter, was etwa 10 Prozent der Reality-Labs-Abteilung entspricht, müssen das Unternehmen verlassen. Dieser Schritt ist die Konsequenz aus Verlusten von über 70 Milliarden US-Dollar, die sich in dieser Sparte seit 2020 angehäuft haben. Allein im ersten Quartal 2025 verzeichnete der Bereich ein Defizit von 4,2 Milliarden Dollar.
Die Ressourcen werden nun gezielt umgeschichtet:
* Die Produktion der erfolgreichen Ray-Ban Meta Smart Glasses soll auf 10 bis 30 Millionen Einheiten jährlich verdoppelt werden.
* Der Verkauf von Meta Quest Headsets an Unternehmenskunden endet am 20. Februar 2026.
* Interne Spielestudios werden geschlossen und die VR-Fitness-App Supernatural in den Wartungsmodus versetzt.
Rechtliche Hürden und Marktumfeld
Zusätzlich zum internen Umbau wächst der juristische Druck. Die britische Glücksspielkommission warf dem Konzern am heutigen Dienstag vor, Werbung für illegale Online-Casinos auf seinen Plattformen zu dulden und "ein Auge zuzudrücken".
Auch das allgemeine Marktumfeld drückt auf den Kurs. Die Aktie notiert aktuell bei 606,12 US-Dollar und verzeichnet seit Jahresanfang ein Minus von rund 6,8 Prozent. Händler verweisen auf erneute Zolldrohungen der US-Regierung gegenüber Europa, die den gesamten Technologiesektor belasten. Zudem sorgen sich einige Investoren weiterhin um die massiven Kapitalausgaben für die KI-Infrastruktur.
Fundamentale Stärke trotz Umbruch
Trotz der aktuellen Korrektur bleiben die Geschäftszahlen robust. Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 26 Prozent auf 51,24 Milliarden Dollar. Um den kapitalintensiven Wandel von der virtuellen Realität hin zu KI-gestützten Wearables zu steuern, wurde Dina Powell McCormick neu in die Führungsebene berufen. Analysten bewerten den strategischen Schwenk überwiegend positiv und sehen mit durchschnittlichen Kurszielen zwischen 816 und 822 Dollar noch deutliches Aufwärtspotenzial.
Der Markt wägt derzeit die kurzfristigen Restrukturierungskosten gegen die langfristigen Chancen der KI-Offensive ab. Während der Rückzug aus teuren VR-Experimenten die Effizienz steigern dürfte, bleiben die hohen Investitionen in die neue Infrastruktur vorerst eine Belastung für die kurzfristigen Margen.
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