Meta Aktie: Analyst sieht 48% Potenzial
Meta Platforms hatte zuletzt keinen leichten Stand an der Börse und korrigierte seit Jahresbeginn spürbar. Doch genau dieser Rücksetzer ruft nun Analysten auf den Plan, die in dem Tech-Konzern ein massives Aufholpotenzial sehen. Während der Markt gespannt auf die Quartalszahlen wartet, sorgen neue Einnahmequellen bei Threads und eine aggressive Energie-Strategie für frische Argumente auf der Käuferseite.
Jefferies nennt Meta "Top Pick"
Die Investmentbank Jefferies bekräftigte ihre positive Haltung und bestätigte das Rating "Buy" mit einem ambitionierten Kursziel von 910 US-Dollar. Analyst Brent Thill verweist auf ein äußerst attraktives Chance-Risiko-Verhältnis, nachdem der Kurs in den letzten drei Monaten um rund 16 Prozent nachgegeben hat.
Ein zentrales Argument ist die Bewertung: Mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 20 gilt Meta derzeit als der günstigste Titel unter den sogenannten "Magnificent Seven". Thill sieht vom aktuellen Niveau aus ein Kurspotenzial von fast 48 Prozent.
Neue Umsatzquellen und Energie-Deal
Unterstützt wird dieser Optimismus durch konkrete operative Schritte, die das Unternehmen diese Woche bestätigte:
* Werbung auf Threads: Meta startet ab nächster Woche den globalen Rollout von Werbeanzeigen auf seiner Kurznachrichtendienste-Plattform Threads. Bei rund 400 Millionen Nutzern erschließt sich hier ein neuer, direkter Umsatzstrom.
* WhatsApp-Monetarisierung: Analysten prognostizieren, dass die Umsätze aus WhatsApp bis 2029 auf 36 Milliarden US-Dollar ansteigen könnten – eine Vervierfachung des aktuellen Niveaus.
Auch infrastrukturell stellt sich der Konzern für die KI-Zukunft auf. Meta unterzeichnete eine verbindliche Vereinbarung mit Oklo über einen Kernenergie-Campus mit einer Kapazität von 1,2 Gigawatt. Analysten der Bank of America werten dies als bedeutenden Fortschritt, um den enormen Energiehunger kommender Rechenzentren zu stillen.
Positionierung vor den Zahlen
Trotz der strategischen Fortschritte notiert die Aktie heute leicht schwächer bei rund 621,90 US-Dollar. Im Vorfeld des Quartalsberichts zeigen sich institutionelle Anleger uneinheitlich. Während Touchstone Capital neu einstieg und Kera Capital Partners die Anteile deutlich aufstockte, reduzierten andere Adressen wie Manning & Napier ihre Bestände leicht.
Der Fokus richtet sich nun auf den kommenden Mittwoch, den 28. Januar 2026. Dann präsentiert Meta seine Ergebnisse für das vierte Quartal. Analysten erwarten einen Umsatz von über 58 Milliarden US-Dollar. Investoren werden genau beobachten, ob die neuen KI-Modelle aus dem "Superintelligence Lab" und die Werbeoffensive die regulatorischen Risiken, wie laufende Kartellverfahren, in den Hintergrund drängen können.
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