Merck Aktie: Markt wächst zusammen!
Der Darmstädter Pharma- und Technologiekonzern kehrt nach einem herausfordernden Jahr zu profitablem Wachstum zurück, gestärkt durch Halbleiterlösungen für KI und Onkologieprodukte.
Der Pharma- und Technologiekonzern Merck verzeichnete nach einem herausfordernden Vorjahr eine deutliche Erholung und konnte 2024 wieder auf Wachstumskurs zurückkehren. Die Aktie reagierte am Donnerstag positiv auf die vorgelegten Jahreszahlen und den Ausblick, wobei der Kurs im XETRA-Handel um 3,5 Prozent auf 141,85 Euro anstieg. Das Papier markierte dabei ein Tageshoch von 141,95 Euro, nachdem es bei 135,80 Euro in den Handel gestartet war. Besonders das überdurchschnittlich starke Schlussquartal 2024 trug zur positiven Entwicklung bei. Der Konzern profitierte vor allem von seinem Engagement im Bereich der Halbleitermaterialien, die in Hochleistungschips für Künstliche Intelligenz eingesetzt werden, sowie vom wachsenden Geschäft mit Krebsmedikamenten. Im Laborgeschäft sorgten insbesondere Lösungen rund um die Arzneimittelherstellung für neuen Schwung, nachdem dieser Bereich nach dem Corona-Boom lange unter zurückhaltenden Investitionen der Kunden gelitten hatte. Der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen stieg um 3,3 Prozent auf fast 6,1 Milliarden Euro. Allerdings sank das Konzernergebnis aufgrund höherer Steuern um rund zwei Prozent auf knapp 2,79 Milliarden Euro. Die Aktionäre können sich über eine stabile Dividende von 2,20 Euro freuen.
Zuversichtlicher Ausblick für 2025
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Konzernchefin Belen Garijo zeigte sich optimistisch für die weitere Entwicklung und kündigte an, dass Merck 2025 "erneut über das gesamte Unternehmen hinweg profitabel wachsen" werde. Der Konzern strebt für das laufende Jahr einen Umsatz zwischen 21,5 und 22,9 Milliarden Euro an, was einem organischen Wachstum von drei bis sechs Prozent entspricht. Das bereinigte EBITDA soll organisch um drei bis acht Prozent zulegen und nominal zwischen 6,1 und 6,6 Milliarden Euro erreichen. In diesen Prognosen ist allerdings noch das vor dem Verkauf nach China stehende Pigmentgeschäft berücksichtigt, weshalb eine Anpassung der Ziele nach Abschluss des Verkaufs zu erwarten ist. Hinzu kommt, dass Merck offenbar seine Portfoliostrategie weiter vorantreibt: Mitte Februar hatte der Konzern Gespräche über eine mögliche Übernahme des US-amerikanischen Krebsspezialisten Springworks Therapeutics bestätigt. Diese Übernahme könnte die Pharmasparte stärken, deren Forschungspipeline nach dem Scheitern zweier Hoffnungsträger in klinischen Studien stark ausgedünnt ist. Trotz der positiven Entwicklung liegt die Merck-Aktie im bisherigen Jahresverlauf mit einem leichten Minus deutlich hinter dem DAX zurück, der seit Jahresbeginn um etwa 16 Prozent gestiegen ist.
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