Mediaalpha geriet in den letzten Tagen durch mehrere größere Insiderverkäufe in den Blick. Mehrere Führungskräfte realisierten Aktienverkäufe, während das Unternehmen auf die nächste Ergebnisveröffentlichung am 19. Februar zusteuert. Belasten diese Verkäufe den Kurs nachhaltig?

  • Letzter Kurs: 11,42 USD
  • Quartalsumsatz (adjustiert): 306,5 Mio. USD (+18,3 % J/J)
  • Transaktionsvolumen gesamt: ca. 589 Mio. USD (getrieben von +42 % im P&C-Segment)
  • Adjusted EBITDA: 29,1 Mio. USD
  • 52-Wochen-Spanne: 7,33–13,92 USD
  • Durchschnittliches Analystenziel: 17,00 USD (potenzielles Aufwärtspotenzial ~49 %)

Insidertransaktionen

Am 16. Januar verkaufte CTO Kuanling Amy Yeh 3.000 Aktien der Class-A-Serie zu einem Durchschnittspreis von 11,48 USD im Rahmen eines vorab eingerichteten Rule‑10b5‑1‑Plans (Gesamtwert ~34.440 USD). Zuvor hatte CEO Steven Yi zwischen dem 12. und 14. Januar 24.000 Aktien zu Preisen zwischen 11,37 und 11,69 USD veräußert. Ebenfalls in diesem Zeitraum meldete Director Eugene Nonko Verkäufe von 30.600 Aktien (Gesamtvolumen ~418.598 USD).

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Die Transaktionen sind offen gelegt und umfassen sowohl geplante 10b5‑1‑Verkäufe als auch größere, zeitlich nahe beieinanderliegende Veräußerungen durch mehrere Führungskräfte.

Kennzahlen und Analysten

Trotz der Insiderverkäufe bleibt der Konsens der analysierenden Häuser (Stand 17. Januar) auf "Buy" mit einem Durchschnittsziel von 17,00 USD. Operativ zeigt Mediaalpha Wachstum im Property‑&‑Casualty‑Bereich: Dieser Teilbereich verzeichnete einen starken Zuwachs von 42 % im Jahresvergleich und trug entscheidend zum Gesamtumsatz bei. Demgegenüber steht ein deutlicher Rückgang im Gesundheitssegment von rund 40 % J/J, wodurch die Unternehmensperformance differenziert bewertet wird.

Aktuell handelt die Aktie näher am Wochenhoch, aber deutlich unter dem durchschnittlichen Kursziel. Die Märkte gewichten somit das Wachstum im P&C‑Geschäft gegen die Schwäche im Health‑Bereich.

Ausblick

Katalysator ist die Ergebnisveröffentlichung am 19. Februar. Entscheidend wird sein, ob höhere Kundenakquisitionsausgaben bei Kfz‑Versicherern die Rückgänge im Gesundheitssegment ausgleichen. Erfüllt das Health‑Segment die zuletzt angepasste Guidance von 280–300 Mio. USD, bleibt der Weg zum durchschnittlichen Kursziel von 17,00 USD plausibel; unterschreitet der Bereich diese Spanne deutlich, dürfte der Kurs weiteren Druck erfahren.

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