Anleger im Lyxor Russell 1000 Growth ETF müssen sich ab diesem Jahr auf eine höhere Dynamik bei der Indexzusammensetzung einstellen. Der Indexanbieter FTSE Russell stellt das Rebalancing-Intervall der Russell US Indizes von jährlich auf halbjährlich um. Ziel dieser Maßnahme ist es, die schnelllebigen Entwicklungen am US-Aktienmarkt präziser abzubilden.

Rebalancing erfolgt künftig halbjährlich

Bisher wurde der Index lediglich einmal im Jahr, jeweils im Juni, neu zusammengesetzt. Ab 2026 erfolgt dieser Prozess nun zweimal jährlich. Während der etablierte Termin am vierten Freitag im Juni bestehen bleibt, wird ein zusätzliches Ereignis im Dezember eingeführt. Konkret wird diese Neuerung nach Börsenschluss am Freitag, den 11. Dezember 2026, wirksam. Ab dem darauffolgenden Montag werden die Änderungen im ETF reflektiert.

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Die Umstellung auf einen halbjährigen Rhythmus ist für Investoren von Bedeutung, da solche Termine oft mit einer erhöhten Handelsaktivität einhergehen. Wird die häufigere Anpassung dazu führen, dass Trends im Wachstumssektor schneller aufgegriffen werden? Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Portfolios durch die engmaschigere Kontrolle zeitnaher an die tatsächlichen Marktgewichte angepasst werden.

Fokus auf Tech-Giganten

Der ETF konzentriert sich auf das Large-Cap-Wachstumssegment der US-Börsen und nutzt Swaps zur Nachbildung des Index. Bei den Kosten liegt die Gesamtkostenquote (TER) bei 0,19 %. Aktuell zeigt sich im Portfolio eine starke Konzentration auf führende Technologieunternehmen. Die fünf größten Positionen machen zusammen 42,13 % des Gesamtvermögens aus:

  • NVIDIA: 12,04 %
  • Apple: 10,56 %
  • Microsoft: 9,99 %
  • Amazon: 4,83 %
  • Broadcom: 4,70 %

Das Marktumfeld für diese Wachstumswerte gilt für 2026 weiterhin als konstruktiv, getrieben durch solide Gewinnprognosen und das Thema Künstliche Intelligenz. Experten verweisen jedoch auf die bereits ambitionierten Bewertungen im Sektor, die den Puffer für Rückschläge verringern könnten. Zudem könnten eine hartnäckige Inflation und die Unsicherheit im Vorfeld der US-Midterm-Wahlen die Volatilität erhöhen.

Die erste Umsetzung der neuen Regeln am 11. Dezember 2026 wird zeigen, wie stark sich die Zusammensetzung durch das zusätzliche Rebalancing verändert. Anleger sollten diesen Termin beachten, da er über die künftige Gewichtung der Tech-Schwergewichte im Portfolio entscheidet.

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