Nach einem schwierigen Dezember melden sich die Käufer bei Lynas Rare Earths eindrucksvoll zurück. Unterstützt durch positive Analystenstimmen und einen starken Sektor konnte der Titel den jüngsten Abwärtstrend abrupt stoppen. Die deutliche Kursreaktion wirft die Frage auf, ob die operativen Sorgen der vergangenen Wochen nun endgültig eingepreist sind.

Technische Wende und Sektortrends

Die Aktie kletterte heute um 6,67 Prozent auf 13,03 AUD und beendete damit den Verkaufsdruck, der den Kurs im Vormonat noch belastet hatte. Marktbeobachter führen den Anstieg primär auf eine technische Gegenbewegung zurück, nachdem das Papier als überverkauft galt. Rückenwind lieferte zudem eine frische Einschätzung, die Lynas als einen der Top-Favoriten für den Januar hervorob und auf die Diskrepanz zwischen strategischem Wert und aktuellem Kursniveau hinwies.

Begünstigt wurde die Erholung durch eine breite Sektor-Rotation. Anleger griffen heute verstärkt bei Produzenten kritischer Mineralien zu, was auch Wettbewerber deutlich ins Plus hievte. Das hohe Handelsvolumen deutet darauf hin, dass sowohl institutionelle als auch private Investoren die Kurse unter 12,50 AUD zum Einstieg nutzten.

Fokus auf Fundamentaldaten

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Die heutige Erholung muss im Kontext der operativen Herausforderungen vom Ende des Jahres 2025 betrachtet werden. Bekanntgegebene Stromausfälle in der Verarbeitungsanlage in Kalgoorlie hatten die Stimmung zuletzt getrübt. Die Produktionsunterbrechungen, verursacht durch Instabilitäten im Netz von Western Power, dürften das Volumen im Dezemberquartal spürbar beeinträchtigt haben.

Die aktuelle Marktreaktion signalisiert jedoch, dass Investoren diese temporären Belastungen mittlerweile akzeptieren. Der Fokus verschiebt sich wieder auf die strategische Alleinstellung von Lynas als größter Produzent seltener Erden außerhalb Chinas. Angesichts der weiterhin engen globalen Lieferketten für Neodym-Praseodymium (NdPr) erschien das gesunkene Bewertungsniveau vielen Marktteilnehmern offenbar als attraktive Einstiegsgelegenheit.

Ausblick

Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den für Ende Januar 2026 erwarteten Quartalsbericht. Investoren werden genau prüfen, wie stark sich die Unterbrechungen in Kalgoorlie tatsächlich auf die Produktionszahlen und die Kostenstruktur ausgewirkt haben. Mit der Rückeroberung der psychologisch wichtigen Marke von 13,00 AUD ist ein erster technischer Schritt getan; entscheidend für den weiteren Verlauf im Geschäftsjahr 2026 bleibt jedoch die operative Umsetzung der Expansion am Mt Weld sowie die Stabilität der malaysischen Anlagen.

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