Lynas Aktie: Massive China-Rallye
China macht ernst und verhängt mit sofortiger Wirkung Exportverbote gegen Japan. Während die diplomatischen Beziehungen einen Tiefpunkt erreichen, reagieren Anleger bei Lynas Rare Earths euphorisch. Der einzige bedeutende Seltenerd-Produzent außerhalb Chinas wird schlagartig als strategischer Rettungsanker für die westliche Industrie neu bewertet.
Peking dreht den Hahn zu
Auslöser für den heutigen Kursprung ist die Entscheidung des chinesischen Handelsministeriums, die Ausfuhr von Dual-Use-Gütern nach Japan zu untersagen. Der Schritt wird weithin als Vergeltung für Japans Haltung in der Taiwan-Frage gewertet und von Tokio als „absolut inakzeptabel“ verurteilt. An den Finanzmärkten wächst nun die konkrete Sorge, dass sich der Konflikt schnell auf die kritischen Lieferketten für Seltene Erden ausweiten könnte.
Diese Angst treibt das Kapital direkt zu Lynas. Die Aktie schoss am Mittwoch um beeindruckende 14,52 Prozent auf 15,06 Australische Dollar nach oben und war damit der mit Abstand stärkste Wert im ASX 200. Investoren preisen eine massive strategische Prämie ein, da Lynas aktuell die einzige sofort verfügbare Alternative ist, um die Abhängigkeit von chinesischen Verarbeitungsanlagen zu umgehen.
Japans Dilemma ist Lynas' Chance
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Die geopolitische Eskalation trifft Japan an einer empfindlichen Stelle. Die dortige Hightech- und Autoindustrie bezieht derzeit noch etwa 60 bis 70 Prozent ihres Bedarfs an Seltenen Erden aus China. Kurzfristige Ausweichmöglichkeiten sind kaum vorhanden.
Zwar treibt die japanische Regierung eigene Projekte voran – für Januar und Februar 2026 sind Tests für den Tiefseebergbau nahe der Insel Minamitori angesetzt – doch Analysten rechnen nicht vor 2027 mit einer kommerziellen Nutzung. Diese Versorgungslücke zwingt die Industrie, auf etablierte Produzenten wie Lynas zurückzugreifen. Das Unternehmen untermauerte seine Stellung zuletzt mit einem Jahresumsatz von 556,5 Millionen AUD im Geschäftsjahr 2025 und bewies damit operative Stabilität trotz volatiler Marktpreise.
Blick auf die Malaysia-Expansion
Für Anleger wird es nun kurzfristig konkret: Am 21. Januar 2026 legt Lynas den Bericht für das Dezember-Quartal vor. Neben den reinen Zahlen dürfte vor allem der Fortschritt bei der neuen Anlage zur Trennung schwerer Seltener Erden in Malaysia im Fokus stehen. Der geplante Produktionsstart in diesem Jahr wäre der nächste wichtige Schritt, um die Lieferketten weiter von China zu entkoppeln.
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