Die Aktie von Lynas Rare Earths erlebt derzeit wilde Handelstage. Nach einem spektakulären zweistelligen Kurssprung am Mittwoch dominieren heute Gewinnmitnahmen das Bild. Während geopolitische Spannungen die Fantasie anregen, fragen sich Marktteilnehmer: Hat die Erholung Bestand oder folgt der nächste Rücksetzer vor den Quartalszahlen?

China-Konflikt als Katalysator

Auslöser für das plötzliche Kaufinteresse sind Berichte über eskalierende Handelsstreitigkeiten zwischen China und Japan bezüglich kritischer Mineralienexporte. Das Thema Versorgungssicherheit rückt damit schlagartig wieder in den Fokus. Da Lynas der größte Produzent Seltener Erden außerhalb Chinas ist, profitiert das Unternehmen direkt von Sorgen um mögliche Lieferbeschränkungen.

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Die Marktreaktion fiel entsprechend heftig aus. Allein am Mittwoch schoss der Kurs um über 10 Prozent nach oben und eroberte die Marke von 15,00 AUD zurück. Investoren sicherten sich Positionen in strategischen Werten außerhalb des chinesischen Einflussbereichs.

Technische Gegenbewegung läuft

Diese Bewegung markiert gleichzeitig eine deutliche Wende vom 4-Monats-Tief bei 12,15 AUD, das erst am 2. Januar notiert wurde. Die Aktie war zu diesem Zeitpunkt technisch stark überverkauft, was die dynamische Erholung begünstigte.

Heute, am Donnerstag, konsolidiert der Titel jedoch bereits wieder und notiert rund 3 Prozent tiefer im Bereich von 14,75 AUD. Der Widerstand beim gestrigen Schlusskurs von 15,06 AUD erwies sich vorerst als zu stark für einen direkten Durchmarsch. Marktbeobachter werten den heutigen Rückgang als klassische Konsolidierung nach einem massiven Ausbruch.

Warten auf die Zahlen

Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun schnell auf die operative Entwicklung. Am 21. Januar 2026 wird Lynas die Ergebnisse für das am 31. Dezember abgelaufene Quartal veröffentlichen. Dieser Bericht wird zeigen, ob sich die stabilisierenden Preise für Seltene Erden bereits positiv in den Margen niederschlagen. Bis zu diesem Termin dürfte die Volatilität hoch bleiben, da der Markt zwischen der geopolitischen Risikoprämie und der Warteposition vor den konkreten Finanzkennzahlen schwankt.

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