LVMH Aktie: Steht das Wasser hoch?
Der französische Luxuskonzern verzeichnet Kursverluste nach US-Drohung mit 200-prozentigen Einfuhrabgaben auf europäische Weine als Reaktion auf EU-Gegenmaßnahmen.
Die Aktien des französischen Luxuskonzerns LVMH gerieten am Donnerstag erheblich unter Druck, nachdem US-Präsident Trump mit massiven Einfuhrzöllen auf europäische Weine und Schaumweine gedroht hatte. Im Handelsverlauf an der EURONEXT in Paris verloren die Papiere zeitweise bis zu zwei Prozent an Wert und fielen auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember 2024. Zum Handelsschluss notierten die Titel noch mit einem Minus von 1,6 Prozent bei 602,00 Euro. Besonders betroffen von den angedrohten Zollerhöhungen wäre die zum Konzern gehörende Marke Moët Hennessy, die hochwertige Weine und Champagner produziert. Die Drohung Trumps, Zölle in Höhe von 200 Prozent auf europäische Alkoholika zu erheben, erfolgte als Reaktion auf die von der EU angekündigten Gegenmaßnahmen zu den US-Zöllen. Die Europäische Union hatte zuvor unter anderem Sonderzölle auf den Import amerikanischen Whiskeys als Antwort auf drohende US-Einfuhrabgaben für Waren aus der EU bekannt gegeben. Dieser sich abzeichnende Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Europa belastet die ohnehin schwer angeschlagenen Aktien des Luxuskonzerns zusätzlich. Bereits zuvor hatte der US-Präsident Einfuhren von Aluminium- und Stahlprodukten in die USA mit Zöllen in Höhe von 25 Prozent belegt, was den Handelsstreit weiter verschärfte.
Eskalierender Zollstreit trifft Luxussektor
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei LVMH?
Die jüngste Zuspitzung im transatlantischen Handelskonflikt wirkt sich spürbar auf den gesamten Luxusgütersektor aus. LVMH als einer der führenden Konzerne in diesem Bereich ist dabei besonders exponiert. Ein Zollaufschlag von 200 Prozent auf Weine und Champagner würde das Geschäft der Sparte Moët Hennessy auf dem wichtigen US-Markt massiv beeinträchtigen. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass die Ankündigung möglicher Strafzölle in einer ohnehin herausfordernden Phase für den Luxussektor erfolgt. Bereits in den vergangenen Monaten hatten Konjunktursorgen und eine gedämpfte Nachfrage in wichtigen Märkten die Kursentwicklung von LVMH belastet. Die drohende Eskalation des Handelsstreits verschärft nun die angespannte Situation und sorgt für weitere Verunsicherung unter Anlegern, die mit zunehmender Sorge auf die wirtschaftlichen Auswirkungen möglicher Handelsbeschränkungen blicken.
LVMH-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue LVMH-Analyse vom 14. März liefert die Antwort:
Die neusten LVMH-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für LVMH-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
LVMH: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








