Lotus Resources Aktie: Meilenstein in Malawi
Lotus Resources nähert sich dem operativen Regelbetrieb im Kayelekera-Uranprojekt. Mit dem Beginn des Testlaufs der schlüsselkritischen Schwefelsäureanlage und einer frisch gestärkten Bilanz rückt die erste Uranlieferung in greifbare Nähe. Für das Unternehmen markiert das zweite Quartal 2026 den entscheidenden geplanten Wendepunkt zum aktiven Produzenten.
Testlauf der Schwefelsäureanlage gestartet
Ein zentraler Baustein für den Erfolg in Malawi ist die hauseigene Schwefelsäureanlage. Das Unternehmen bestätigte, dass das sogenannte „Cold Commissioning“ – der Testbetrieb der Komponenten ohne chemische Reaktionen – bereits läuft. Im April soll das „Hot Commissioning“ folgen, bei dem erstmals Schwefelsäure vor Ort produziert wird.
Dieser Schritt ist strategisch bedeutend: Die eigene Produktion verringert die Abhängigkeit von externen Zulieferern und soll die langfristigen Betriebskosten senken. Parallel dazu verbesserten sich die Verarbeitungsraten im Februar deutlich. In der zweiten Monatshälfte erreichte die Anlage eine Auslastung von 80 Prozent, während die Mahlkapazität auf 65 Prozent des angestrebten Zielwerts stieg.
Finanzielle Basis für den Hochlauf
Um den Weg bis zum ersten positiven Cashflow abzusichern, hat Lotus Resources sein Kapitalerhöhungsprogramm abgeschlossen. Neben einer institutionellen Platzierung über 76 Millionen Australische Dollar (A$) brachte ein Aktienkaufplan für Bestandsaktionäre (SPP), der am 2. März schloss, weitere 3,031 Millionen A$ ein.
Diese Mittel dienen primär als finanzieller Puffer für die finale Phase des Produktionshochlaufs. Das Kapital wird benötigt, um die laufenden Kosten sowie die notwendigen Investitionen bis zur ersten Produktqualifizierung und der anschließenden Auslieferung zu decken.
Der Fahrplan für das zweite Quartal
Das Management hält am Ziel fest, im zweiten Quartal 2026 die volle Produktionskapazität von monatlich rund 200.000 Pfund Uran zu erreichen. In diesem Zeitraum soll auch die erste physische Lieferung erfolgen. Das Marktumfeld spielt dem Vorhaben in die Karten, da ein strukturelles Defizit am globalen Uranmarkt die Nachfrage nach diversifizierten Bezugsquellen aus Afrika stützt.
Folgende Termine und Ziele stehen in den kommenden Monaten an:
- April 2026: Abschluss des Heißtests (Hot Commissioning) der Schwefelsäureanlage.
- Zweites Quartal 2026: Erreichen der vollen Produktionskapazität („Nameplate Capacity“).
- Zweites Quartal 2026: Erste physische Uranlieferung ab Kayelekera.
- Zweite Jahreshälfte 2026: Abschluss der vorläufigen Machbarkeitsstudie (PFS) für das Letlhakane-Projekt in Botswana.
Die finale Akzeptanz des Uran-Konzentrats durch westliche Konverter steht kurz bevor, nachdem bereits eine vorläufige Genehmigung erteilt wurde. Diese technische Freigabe ist die Voraussetzung für den Start der internationalen Verschiffung.
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