Während der Kupferpreis zuletzt leicht nachgab, braut sich hinter den Kulissen ein Versorgungsengpass zusammen. Nur noch ein Drittel der weltweiten Bestände ist an den Börsen frei verfügbar – der Rest lagert fest gebunden in staatlichen und industriellen Reserven. Diese schleichende Verknappung könnte die Preisdynamik in den kommenden Monaten massiv bestimmen.

Sichtbare Vorräte unter Druck

Die Analyse der Lagerbestände offenbart eine riskante Verschiebung am Markt. Analysten wie Daniel Ghali von TD Securities weisen darauf hin, dass die an den Börsen gelisteten Kupferbestände mittlerweile rund 33 % der gesamten oberirdischen Vorräte ausmachen. Ende 2023 lag dieser Anteil noch bei lediglich 5 %.

Diese Entwicklung verdeutlicht, dass die restlichen 67 % der Bestände weitgehend blockiert sind. Dazu zählen die strategischen Reserven Chinas und der USA sowie betriebliche Mindestbestände der Industrie. Da das globale Angebotsdefizit anhält, muss der Markt verstärkt auf die sichtbaren Börsenlager zugreifen. Damit steigt das Risiko plötzlicher Lieferengpässe erheblich.

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Strategische Nachfrage trifft auf Minen-Defizit

Die industrielle Nachfrage bleibt derweil robust, getrieben durch den Ausbau von KI-Rechenzentren und die weltweite Elektrifizierung der Stromnetze. Diese fundamentalen Treiber hievten den Kupferpreis im Februar zeitweise über die Marke von 6 US-Dollar pro Pfund.

Zwar korrigierte die Notierung am Dienstag auf einen Schlusskurs von 5,77 USD, doch die strukturellen Probleme auf der Angebotsseite bleiben ungelöst. Die Minenproduktion kann mit dem rasanten Hunger der Technologie-Sektoren kaum Schritt halten.

Fokus auf neue Vorkommen

Um die drohende Lücke zu schließen, investieren Explorationsunternehmen verstärkt in neue Projekte.
- Star Copper Corp.: Bestätigte eine Ausweitung der Mineralisierung beim "Star"-Projekt in British Columbia.
- Bohrergebnisse: 80,30 Meter mit einem Kupferäquivalent-Gehalt von 0,508 %.
- Investitionen: Für das Jahr 2026 ist ein Explorationsbudget von 10 Millionen USD eingeplant.

In den kommenden Monaten wird die Entwicklung der sichtbaren Lagerbestände zum entscheidenden Indikator für Anleger. Sollte das globale Defizit die Börsenreserven weiter auszehren, dürfte die Volatilität zunehmen und den Preis erneut in Richtung des 52-Wochen-Hochs von 6,28 USD treiben.

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