K&S Aktie: Im Nebel der Unklarheit
Der Düngemittelkonzern meldet für 2024 stark gesunkene Finanzkennzahlen und verunsichert Anleger mit vorsichtiger Prognose für den Finanzmittelfluss im laufenden Jahr.
Der Düngemittelhersteller K&S verzeichnete im Jahr 2024 einen deutlichen Gewinnrückgang, was sich negativ auf den Aktienkurs auswirkte. Im XETRA-Handel am Donnerstag sackte die K&S-Aktie zeitweise um mehr als 6 Prozent auf 13,23 Euro ab. Trotz dieser Entwicklung steht für das laufende Jahr immer noch ein Kursplus von 26 Prozent zu Buche. Der operative Gewinn (EBITDA) sank um gut ein Fünftel auf 558 Millionen Euro bei einem Umsatzrückgang von rund 5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Besonders enttäuschend für Anleger war die Dividendenkürzung: Aktionäre müssen mit 15 Cent pro Aktie vorlieb nehmen, nach 70 Cent im Vorjahr. Der bereinigte freie Finanzmittelfluss (Free Cashflow), der für die Dividendenhöhe maßgeblich ist, schrumpfte von 311 Millionen auf nur noch 62 Millionen Euro. Dieser Rückgang basiert hauptsächlich auf Kosten für den fortgesetzten Produktionshochlauf im kanadischen Werk Bethune sowie auf Investitionen in das Projekt "Werra 2060". Der Nettogewinn brach noch stärker ein - das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern belief sich auf lediglich 3,6 Millionen Euro, nach 162 Millionen im Vorjahr. Vorstandschef Burkhard Lohr, für den es die letzte Präsentation von Jahreszahlen war, kommentierte: "Wir sind auf Kurs und trotz niedriger Kalipreise gut durch das Jahr 2024 gekommen."
Ausblick 2025 mit Fragezeichen
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Für das Geschäftsjahr 2025 rechnet K&S mit einem EBITDA zwischen 500 und 620 Millionen Euro. Diese recht breite Spanne spiegelt die Unsicherheiten hinsichtlich der Kalipreisentwicklung wider. Um das obere Ende der Prognose zu erreichen, müsste sich der Kalipreis in Brasilien im Frühjahr deutlich gegenüber dem Februar-Niveau erholen, auf andere Absatzmärkte ausstrahlen und sich über das gesamte zweite Halbjahr dort halten. Zudem müsste der Kalidüngerabsatz auf 7,7 Millionen Tonnen steigen. Am unteren Ende der Spanne bliebe das Ergebnis, wenn der Kalipreis auf dem Niveau von Ende 2024 verharrt und der Absatz auf 7,5 Millionen Tonnen fällt. Besonders enttäuschend für Investoren ist jedoch die Prognose für den Free Cashflow 2025, den das Unternehmen lediglich als "mindestens ausgeglichen" bezeichnet - eine Formulierung, die weit unter den Markterwartungen liegt. Finanzexperten wie die Analysten der UBS, die eine "Verkaufen"-Empfehlung für die Aktie aufrechterhalten und ein 12-Monats-Kursziel von 10 Euro ansetzen, sehen die Cashflow-Entwicklung kritisch. Auch die Netto-Cash-Position von 31 Millionen Euro zum Jahresende 2024 stellt eine Verschlechterung gegenüber dem Vorquartal dar, während die Gesamtnettoverschuldung einschließlich Bergbau- und Pensionsrückstellungen auf 1,45 Milliarden Euro gestiegen ist.
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