Ein Kursrückgang von rund 9 Prozent an einem einzigen Handelstag – das ist kein Rauschen, sondern ein klares Signal. Bei Kratos Defense richtet sich der Fokus der Anleger zunehmend auf die Frage, ob die hohen Bewertungsniveaus der vergangenen Monate noch zu rechtfertigen sind.

Warum Aufträge den Kursrutsch nicht aufhalten konnten

Am Montag fiel die Aktie von 71,94 Dollar auf ein Tagestief von 64,37 Dollar – bei einem Handelsvolumen, das rund 25 Prozent über dem Tagesdurchschnitt lag. Der Markt reagierte damit nicht auf schlechte Geschäftszahlen, sondern auf eine Neubewertung der Wachstumserwartungen.

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Kratos hat in den vergangenen Wochen durchaus vorzeigbare Vertragsabschlüsse präsentiert: einen 446,8-Millionen-Dollar-Auftrag der Space Force für ein Raketenwarnsystem, einen 49-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem Naval Surface Warfare Center sowie eine Partnerschaft mit SKY Perfect JSAT für 5G-Satelliteninfrastruktur. All das reichte nicht, um die Verkäufer zu stoppen.

Der Grund liegt in der Bewertung. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis lag zuletzt bei über 500 – ein Niveau, das enormes und vor allem schnelles Gewinnwachstum voraussetzt. Analysten zweifeln nun daran, dass die jüngsten Vertragsgewinne die Ertragslage so rasch verbessern, wie der Kurs bisher eingepreist hatte. Für das laufende Geschäftsjahr liegt die Gewinnprognose bei lediglich 0,31 Dollar je Aktie.

Analysten bleiben konstruktiv

Trotz des Kursrückgangs hält die Analystengemeinschaft mehrheitlich an positiven Einschätzungen fest. Von 22 erfassten Ratings empfehlen 15 den Kauf der Aktie, sechs raten zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 98,28 Dollar – deutlich über dem aktuellen Niveau von rund 58 Euro.

Die Botschaft dahinter: Viele Marktbeobachter werten den Rücksetzer als Korrektur einer überhitzten Bewertung, nicht als fundamentale Trendwende. Der Quartalsumsatz von 345,1 Millionen Dollar übertraf zuletzt die Erwartungen – die operative Basis ist also intakt. Entscheidend wird sein, wie schnell sich die jüngsten Aufträge in tatsächlichem Ergebnisanstieg niederschlagen.

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