Fünf Millionen aktive Kunden für die physische Karte, über eine Million Händler weltweit — Klarnas operative Kennzahlen zeigen weiterhin nach oben. Gleichzeitig haben seit Januar 2026 vier hochrangige Führungskräfte das Unternehmen verlassen. Das Bild ist gemischt.

Vier Abgänge in drei Monaten

Die Personalwechsel betreffen mehrere Schlüsselbereiche. Andrea Ferraz Estrada, verantwortlich für Investor Relations und M&A, wechselte im März zu Delivery Hero. Ebenfalls im März verließ D. Andrew Pietro, Global Head of Litigation, das Unternehmen in Richtung Greystar. Aus der Technologiesparte ging Yuri Gusev, Engineering Director mit achtjähriger Betriebszugehörigkeit, im Februar zu Encube Technologies — als neuer CTO. Joao Tonon, Head of AI and Automation, hatte das Unternehmen bereits im Januar verlassen, um zu Zalando zu wechseln.

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Klarna selbst ordnet die Abgänge als normale Fluktuation ein: Bei einer Belegschaft von rund 3.000 Mitarbeitern verlassen demnach monatlich etwa 50 Personen das Unternehmen.

Starke Nutzerzahlen, schwacher Kurs

Auf der Wachstumsseite meldete Klarna am 19. März den Meilenstein von fünf Millionen aktiven Karteninhabern in 16 Ländern. Die physische Karte kombiniert alltägliches Bezahlen aus dem eigenen Guthaben mit der Option, größere Einzelkäufe auf Raten zu verteilen — ergänzt durch ein Membership-Programm mit Reiseversicherung und Lounge-Zugang.

Auch das Händlernetz wächst: Bereits am 17. März hatte Klarna gemeldet, die Marke von einer Million Händler weltweit überschritten zu haben. Allein 2025 kamen 285.000 neue Händler hinzu. Das Segment Freizeit, Sport und Hobby verzeichnete im Februar 2026 ein Wachstum von 91 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2025 wies Klarna ein Bruttowarenvolumen von 127,9 Milliarden US-Dollar und einen Umsatz von 3,5 Milliarden US-Dollar aus — beides mehr als 20 Prozent über dem Vorjahr.

An der Börse spiegeln sich diese Zahlen bislang nicht wider. Seit dem IPO im September 2025 zu 40 US-Dollar je Aktie hat der Kurs rund zwei Drittel seines Wertes verloren. Auch in den vergangenen 30 Tagen verlor die Aktie mehr als 28 Prozent — das operative Wachstum allein reicht offenbar nicht aus, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.

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