Der Goldpreis durchläuft derzeit seine längste Korrekturphase seit dem Jahr 2023. Verantwortlich für den jüngsten Rücksetzer ist eine Kombination aus einer unerwartet restriktiven US-Notenbank und steigenden Energiekosten infolge des Nahost-Konflikts. Während Anleger zu Jahresbeginn noch auf deutliche Zinssenkungen hofften, hat sich die Erwartungshaltung an den Märkten grundlegend gewandelt.

Die US-Notenbank dämpft die Euphorie

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat die Zinsen in einer Spanne von 3,5 % bis 3,75 % belassen. Entscheidender als der Status quo war jedoch der Ausblick: Die Mehrheit der Währungshüter rechnet für das Jahr 2026 nur noch mit einer einzigen Zinssenkung. Mitte Februar hatten Marktteilnehmer noch fast 60 Basispunkte an Lockerungen eingepreist.

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Diese restriktive Haltung wird durch eine nach oben korrigierte Inflationsprognose gestützt. Die Fed erwartet nun eine Teuerungsrate von 2,7 % für das laufende Jahr. Da Gold als unverzinstes Asset direkt mit den Renditen von Staatsanleihen konkurriert, belastet die Aussicht auf längerfristig hohe Zinsen die Attraktivität des Edelmetalls.

Ölpreis und Geopolitik als Preistreiber

Ein wesentlicher Faktor für den aktuellen Abwärtsdruck ist der Ölpreis. Die Eskalation im Nahen Osten hat die Energiekosten steigen lassen, was wiederum die Inflationserwartungen befeuert. In der Folge sank der Goldpreis an sieben aufeinanderfolgenden Handelstagen und verlor in der Spitze bis zu 6,6 %.

Trotz dieses kurzfristigen Abwärtstrends bleibt die langfristige Performance beachtlich: Im Vergleich zum Vorjahr notiert Gold immer noch rund 64 % im Plus. Die aktuelle Schwächephase wird von Analysten daher eher als technische Korrektur nach den Rekordhochs von über 5.500 US-Dollar gesehen, die zu Beginn des Jahres erreicht wurden.

Institutionelle Nachfrage bietet Unterstützung

Während spekulative Anleger Gewinne mitnehmen, bauen institutionelle Akteure ihre Positionen teilweise aus. Die Bank of Korea gab bekannt, ab dem ersten Quartal 2026 physisch hinterlegte Gold-ETFs in ihre Währungsreserven aufzunehmen. Es ist das erste Mal seit 2013, dass die koreanische Zentralbank wieder in den Goldmarkt eintritt.

Auch namhafte Investmentbanken bleiben für die kommenden Monate optimistisch gestimmt. J.P. Morgan prognostiziert für das Jahresende 2026 ein Kursziel von 6.300 US-Dollar, während die Deutsche Bank mit 6.000 US-Dollar kalkuliert. Diese Prognosen wurden bereits vor der jüngsten Eskalation im Iran-Konflikt veröffentlicht, was die fundamentale Stärke des Sektors unterstreicht.

Personalwechsel an der Fed-Spitze

Ein Unsicherheitsfaktor für den Goldmarkt bleibt die künftige Führung der US-Notenbank. Die Amtszeit von Jerome Powell endet im Mai 2026. US-Präsident Donald Trump hat bereits Kevin Warsh als möglichen Nachfolger ins Spiel gebracht. Warsh gilt tendenziell als Befürworter niedrigerer Zinsen.

Sollte sich mit einem Führungswechsel eine lockerere Geldpolitik abzeichnen, könnte dies den nächsten Zuflusszyklus in Gold-ETFs auslösen. Historisch gesehen korrelieren sinkende Realzinsen stark mit steigenden Beständen in physisch hinterlegten Fonds wie dem Julius Bär Physical Gold Fund.

In den kommenden Wochen rücken vor allem die US-Inflationsdaten für März und April in den Fokus. Diese werden zeigen, wie stark der "Ölschock" tatsächlich auf die Kerninflation durchschlägt und ob die Fed ihren restriktiven Kurs beibehalten muss. Zudem steht die offizielle Nominierung des neuen Fed-Vorsitzenden unmittelbar bevor, was für zusätzliche Volatilität am Edelmetallmarkt sorgen dürfte.

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