Der Komponentenhersteller überzeugt mit Wachstum im Bereich Elektromobilität und Automatisierung sowie einer verbesserten EBIT-Marge von 7,2 Prozent im ersten Quartal 2025.


Der Komponentenhersteller InTiCom verzeichnet im ersten Quartal 2025 eine positive Geschäftsentwicklung, die die Erwartungen der Analysten deutlich übertrifft. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,7 Prozent auf 32,6 Millionen Euro. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der EBIT-Marge, die auf 7,2 Prozent anstieg und damit das dritte Quartal in Folge verbessert werden konnte. Diese Entwicklung unterstreicht die erfolgreiche Umsetzung der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens.

Die Treiber dieser positiven Entwicklung sind vor allem im Bereich der Elektromobilität zu finden. InTiCom konnte mehrere neue Aufträge für Hochspannungstechnik-Komponenten gewinnen, die in den kommenden Jahren zu einer stabilen Auftragslage beitragen. Der Auftragsbestand liegt aktuell bei 78,3 Millionen Euro, was einen Anstieg von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal darstellt.

Auch das Segment der industriellen Automatisierung entwickelt sich positiv. Die Nachfrage nach Sensorsystemen und Kommunikationsmodulen hat im ersten Quartal deutlich zugelegt. Dies spiegelt sich in einem Umsatzwachstum von 11,3 Prozent in diesem Bereich wider. InTiCom profitiert hier von der zunehmenden Digitalisierung in der Fertigungsindustrie und konnte seine Marktposition in diesem wachstumsstarken Segment weiter ausbauen.

Strategische Neuausrichtung trägt Früchte

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Die vor zwei Jahren eingeleitete strategische Neuausrichtung mit Fokus auf Zukunftstechnologien zeigt nun deutliche Erfolge. InTiCom hat seine Produktpalette konsequent auf Wachstumsmärkte wie Elektromobilität, erneuerbare Energien und industrielle Automatisierung ausgerichtet. Diese Strategie ermöglicht es dem Unternehmen, von den strukturellen Wachstumstrends in diesen Bereichen zu profitieren.

Besonders die Investitionen in Forschung und Entwicklung machen sich bezahlt. Mit einer F&E-Quote von 8,5 Prozent liegt InTiCom über dem Branchendurchschnitt. Diese Investitionen haben zur Entwicklung innovativer Produkte geführt, die nun sukzessive in den Markt eingeführt werden. Darunter befinden sich neue Hochfrequenzfilter für den Einsatz in modernen Kommunikationsnetzen sowie spezielle Sensorik für Anwendungen im Bereich der erneuerbaren Energien.

Ausblick und Prognose angehoben

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Quartal und des hohen Auftragsbestands hat die Unternehmensführung ihre Jahresprognose angehoben. InTiCom erwartet nun für das Gesamtjahr 2025 ein Umsatzwachstum von 9 bis 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die EBIT-Marge soll zwischen 7,0 und 7,5 Prozent liegen.

Die Wachstumsaussichten werden durch den anhaltenden Trend zur Elektrifizierung im Automobilsektor und die zunehmende Automatisierung in der Industrie gestützt. Besonders die kürzlich geschlossenen Rahmenverträge mit drei führenden europäischen Automobilherstellern lassen auf eine stabile Auftragslage in den kommenden Jahren schließen.

Auch die geografische Expansion trägt Früchte. Der Markteintritt in Nordamerika, der im vergangenen Jahr vollzogen wurde, entwickelt sich überdurchschnittlich gut. Der Umsatzanteil in dieser Region stieg im ersten Quartal auf 15 Prozent und soll mittelfristig auf 25 Prozent ausgebaut werden. Die internationale Diversifizierung reduziert die Abhängigkeit vom europäischen Markt und eröffnet zusätzliche Wachstumschancen.


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