Der Weg für die industrielle Massenproduktion ist frei. Gestern stimmten die Aktionäre von Ubtech Robotics einer strategisch wichtigen Übernahme im Wert von 1,7 Milliarden Yuan zu. Kann der Konzern damit seine ambitionierten Fertigungsziele für humanoide Roboter in die Tat umsetzen?

Präzision für die Lieferkette

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung votierten über 98 Prozent der Anteilseigner für den Kauf des Maschinenbauers Zhejiang Fenglong Electric. Das zweistufige Geschäft kostet Ubtech umgerechnet etwa 237 Millionen US-Dollar. Im ersten Schritt sichert sich das Unternehmen knapp 30 Prozent der Anteile, gefolgt von einem freiwilligen Übernahmeangebot für weitere 13 Prozent.

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Der Zukauf zielt direkt auf die eigene Lieferkette ab und reduziert die Abhängigkeit von externen Zulieferern. Fenglong bringt essenzielles Know-how in der Präzisionsfertigung von Motoren mit. Diese technische Expertise ist für den Bau der komplexen Gelenke und hydraulischen Systeme humanoider Roboter zwingend erforderlich. Finanziell ist der Roboterbauer für diesen Schritt gut gerüstet, da eine Kapitalerhöhung im November 2025 mehr als 3,1 Milliarden Hongkong-Dollar in die Kassen spülte.

Ambitionierte Fertigungsziele

Diese vertikale Integration beantwortet die Frage nach der Skalierbarkeit der Produktion. Ubtech will im Jahr 2026 bereits 5.000 industrielle humanoide Roboter herstellen, 2027 sollen es 10.000 Einheiten sein. Aktuell laufen monatlich mehr als 300 Modelle der Walker-S2-Serie vom Band.

Die Nachfrage stützt diese Expansionspläne. Seit Anfang 2025 sammelte das Unternehmen allein für die Walker-Serie Aufträge im Wert von über 800 Millionen Yuan ein. Zu den Kunden zählen namhafte Industriegrößen wie BYD, Audi FAW und Foxconn. An der Börse sorgte die gestrige Zustimmung für leichte Erleichterung. Die Aktie schloss bei 111,30 Hongkong-Dollar und verzeichnete damit ein moderates Wochenplus, nachdem zuvor Verzögerungen im Übernahmeprozess den Kurs zeitweise belastet hatten.

Nach dem erfolgreichen Votum richtet sich der Fokus nun auf die operative Umsetzung der Integration. Bereits am 19. März steht die nächste außerordentliche Hauptversammlung an, bei der über neue Rahmenverträge und Kreditvereinbarungen abgestimmt wird. Konkrete Einblicke in die finanzielle Verfassung des Konzerns erhalten Anleger dann am 31. März mit der Veröffentlichung des nächsten Quartalsberichts.

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