Intel hat Anfang Januar 2026 eine bemerkenswerte Kursrally hingelegt – mit einem Plus von rund 11,5 Prozent in der ersten Woche des Jahres. Angetrieben wurde die Bewegung vom Marktdebüt der neuen "Panther Lake"-Prozessoren auf der Consumer Electronics Show (CES). Doch nach dem Test eines neuen 52-Wochen-Hochs bei 44,57 Dollar folgte am Donnerstag eine Korrektur auf 41,11 Dollar. Am Freitag zeigt die Aktie wieder Erholungstendenzen.

18A-Technologie als Wendepunkt

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die erfolgreiche Einführung der "Panther Lake"-Chips (Core Ultra Series 3). Es handelt sich um die ersten Prozessoren, die auf Intels 18A-Fertigungstechnologie (vergleichbar mit 2 Nanometer) basieren. Der weltweite Verkaufsstart ist für den 27. Januar 2026 bestätigt, über 200 neue PC-Designs werden die Plattform nutzen.

Für Investoren ist die operative Umsetzung des 18A-Knotens ein entscheidender Beleg dafür, dass die "IDM 2.0"-Strategie des Unternehmens Fortschritte macht. Die Fähigkeit zur Fertigung in dieser Dichte ist Voraussetzung dafür, dass Intels Foundry-Geschäft gegen Branchenführer wie TSMC bestehen kann.

Analystenmeinungen klaffen auseinander

Die Einschätzungen der Finanzprofis zeigen eine ungewöhnlich breite Spreizung. Während das durchschnittliche Kursziel der Analystengemeinde bei 32,67 Dollar liegt – was Abwärtspotenzial impliziert –, haben einige Häuser ihre Bewertungen zuletzt deutlich angehoben:

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  • Melius Research: Hochstufung auf "Buy", neues Kursziel 50 Dollar (zuvor 33 Dollar)
  • Tigress Financial: Kursziel 52 Dollar
  • Stephen Guilfoyle: Ziel 55 Dollar, verweist auf ein bullisches charttechnisches Muster

Gleichzeitig bleibt die breite Konsensempfehlung bei "Hold" oder "Reduce". Skepsis herrscht vor allem hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Rallye und des Wettbewerbsdrucks durch AMD und Nvidia.

Quartalszahlen rücken in den Fokus

Am 22. Januar 2026 legt Intel die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vor. Erwartet wird ein Gewinn je Aktie von 0,08 Dollar. Im dritten Quartal hatte das Unternehmen einen Umsatz von 13,65 Milliarden Dollar erzielt – ein Plus von 3 Prozent im Jahresvergleich.

Entscheidend wird die Guidance: Wie hoch fallen die Anlaufkosten für die 18A-Produktion aus? Und wie entwickelt sich die Bruttomarge? Die Antworten auf diese Fragen dürften die Richtung der Aktie für die erste Jahreshälfte 2026 bestimmen. Bis dahin bleibt der Titel anfällig für Nachrichten rund um PC-Nachfrage und Halbleiter-Fertigungsausbeuten.

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