Infineon startet mit einer Produktneuheit ins Jahr, die direkt auf einen zentralen Schmerzpunkt der Autoindustrie zielt. Gemeinsam mit dem Fertigungspartner Flex präsentiert der Münchner Halbleiterkonzern auf der CES 2026 ein Development Kit für Zone Controller – jene Steuereinheiten, die in modernen Elektrofahrzeugen Dutzende unterschiedliche Komponenten vernetzen müssen.

Das Zone Controller Development Kit im Überblick:
- Über 30 wiederverwendbare Bausteine für flexible Konfigurationen
- 50+ Kanäle zur Stromverteilung
- Mehr als 40 Konnektivitätsoptionen
- Integration von AURIX-Mikrocontrollern und PROFET-Leistungsschaltern
- Vorbestellungen ab sofort, Auslieferung Ende Q1 2026

Modularer Ansatz statt Einheitslösung

Der Clou des neuen Entwicklungskits liegt im Baukastenprinzip. Bisherige Zone Control Units waren oft nicht optimal auf ihren konkreten Einsatzzweck zugeschnitten – ein Problem, das durch die stark variierenden Anforderungen verschiedener Fahrzeugplattformen entsteht.

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Mit dem modularen System können Autohersteller ihre Designs nun passgenau dimensionieren. Die Plattform vereint alle wesentlichen Funktionen: Überstrom- und Überspannungsschutz, kapazitives Lastschalten, Verpolungsschutz sowie sichere Datenweiterleitung mit Hardware-Beschleunigern. Hinzu kommen A/B-Swap-Funktionen für Over-the-Air-Updates und Cybersecurity-Features.

Geschäft mit KI-Chips läuft stark

Während das neue Development Kit auf die Automotive-Sparte einzahlt, entwickelt sich ein anderer Bereich dynamischer als erwartet: Infineon hat sein Umsatzziel für Halbleiter in KI-Rechenzentren im laufenden Geschäftsjahr um 50 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro angehoben.

Im Gesamtjahr 2025 (per 30. September) erzielte der Konzern einen Umsatz von 14,7 Milliarden Euro bei einer Segmentergebnismarge von 17,5 Prozent. Für das erste Quartal 2026 peilt das Management rund 3,6 Milliarden Euro Erlös an.

Automotive-Segment bleibt verhalten

CEO Jochen Hanebeck hatte bei der Zahlenvorlage im November auf ein verhaltenes Momentum in den Segmenten Automotive und Industrie hingewiesen. Viele Kunden platzierten kurzfristige Aufträge und agierten vorsichtig. Das neue Zone Controller Development Kit könnte helfen, Entwicklungszyklen zu verkürzen und damit Kundenbeziehungen zu intensivieren. Ob dies mittelfristig in höheren Auftragseingängen mündet, wird sich im Verlauf des Jahres zeigen.

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