IBM Aktie: Erfreuliche Marktsignale!
IBM steht vor einer entscheidenden Woche. Während der Kurs zuletzt deutlich nachgab und auf Wochensicht rund 15 Prozent verlor, zeigen sich Analysten im Vorfeld der Quartalszahlen überraschend zuversichtlich. Mit neuen KI-Produkten und angehobenen Kurszielen stellt sich die Frage: Nutzt der Tech-Riese die kommende Zahlenvorlage für eine Stabilisierung?
Analysten sehen Potenzial
Trotz der jüngsten Korrektur, die den Kurs am Freitag auf 259,25 Euro drückte, herrscht an der Wall Street eine positive Grundstimmung. Mehrere große Investmenthäuser haben ihre Einschätzungen im Januar nach oben angepasst. Jefferies und die Bank of America hoben ihre Kursziele an, wobei Jefferies die Aktie sogar von "Hold" auf "Buy" hochstufte.
Der Konsens unter den Experten tendiert mittlerweile zu "Moderate Buy". Von 19 Analysten raten 13 zum Kauf. Marktbeobachter werten diese Haltung als Indiz dafür, dass der jüngste Kursrückgang weniger auf fundamentalen Problemen basiert, sondern eher einer Marktbereinigung vor dem wichtigen Quartalsbericht geschuldet ist.
KI-Offensive geht weiter
Ein wesentlicher Treiber für die positive Stimmung ist die konsequente Ausweitung des KI-Portfolios. IBM hat in dieser Woche gleich mehrere Initiativen gestartet, um seine Position im Markt für künstliche Intelligenz zu festigen:
- Enterprise Advantage: Ein neuer Beratungsdienst, der Unternehmen dabei hilft, KI-Anwendungen auf Basis der watsonx-Plattform zu skalieren.
- Grammy-Partnerschaft: Für die Verleihung 2026 stellt IBM eine digitale KI-Erfahrung bereit, was die Technologie einem breiten Publikum demonstriert.
- Kooperation mit e&: Zusammen mit dem Telekommunikationsunternehmen wurde eine Lösung für Governance und Compliance entwickelt – ein margenstarkes Segment im Softwarebereich.
Blick auf die Zahlen
Am Mittwoch, den 28. Januar, wird IBM nach US-Börsenschluss die Bücher für das vierte Quartal öffnen. Die Erwartungen sind hoch: Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 4,31 US-Dollar, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Beim Umsatz wird ein Wachstum von fast 10 Prozent prognostiziert.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Software-Sparte, die als Motor für die Margenausweitung gilt. Auch Aussagen zur geplanten Übernahme von Confluent und zur Cashflow-Entwicklung werden genau geprüft werden, da diese direkt die Dividendenfähigkeit des Konzerns beeinflussen.
Der Bericht am 28. Januar wird die Richtung für die kommenden Monate vorgeben. Sollte IBM die Wachstumserwartungen im KI-Sektor bestätigen und einen soliden Ausblick auf 2026 liefern, könnte dies die Diskrepanz zwischen der jüngsten Kursentwicklung und den optimistischen Analystenstimmen auflösen.
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