Hims & Hers Aktie: Warnsignale zum Jahreswechsel
Hims & Hers blickt auf ein Jahr mit deutlichen Kursgewinnen zurück, doch der Start in das Jahr 2026 steht unter keinem guten Stern. Statt Euphorie dominieren zum Jahreswechsel Vorsicht und Skepsis an der Wall Street. Vor allem wachsende Sorgen um regulatorische Eingriffe im wichtigen Geschäft mit Abnehspräparaten und auffällige Wetten auf fallende Kurse trüben die Stimmung nachhaltig.
Bärenmarkt-Signale am Terminmarkt
Der letzte Handelstag des Jahres 2025 endete für die Aktie mit einem Minus, womit das Papier den breiten Markt unterperformte. Noch beunruhigender für Anleger ist jedoch die Aktivität am Derivatemarkt. Daten vom Mittwoch zeigen einen sprunghaften Anstieg bei ungewöhnlichen Optionsgeschäften.
Dabei gab es eine deutliche Verschiebung hin zu pessimistischen Positionierungen. Große Marktteilnehmer setzten verstärkt auf Put-Optionen. Dies deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren sich entweder gegen weitere Kursverluste absichern oder direkt auf eine Korrektur zu Beginn des Jahres 2026 spekulieren. Mit einem Schlusskurs von 32,21 USD notiert das Papier bereits leicht unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 32,77 USD.
Analystenskepsis und regulatorischer Gegenwind
Trotz des Wachstums im vergangenen Jahr bleibt die Bewertung der Aktie ein Streitpunkt. Die Bank of America Securities bekräftigte kürzlich ihr Rating "Underperform" mit einem Kursziel von 32,00 USD. Da die Aktie aktuell fast genau auf diesem Niveau notiert, sehen die Analysten praktisch kein Aufwärtspotenzial mehr. Ihre Bedenken richten sich vor allem gegen die Nachhaltigkeit der Wachstumsraten und den zunehmenden Wettbewerbsdruck im Bereich der GLP-1-Gewichtsreduktionsprodukte.
Diese Skepsis wird durch konkrete Handlungen am Markt untermauert. Maple Tree Capital gab bekannt, seine Position in Hims & Hers vollständig aufgelöst zu haben. Als Begründung führte der Fonds gestiegene regulatorische Risiken an. Im Fokus steht dabei die behördliche Prüfung von zusammengesetzten GLP-1-Medikamenten (Compounding), die 2025 ein wesentlicher Umsatztreiber für das Unternehmen waren.
Blick auf die Zahlen und Ausblick
Obwohl die Aktie auf Jahressicht noch immer ein Plus von über 31 % aufweist, ist die jüngste Dynamik negativ. Vom 52-Wochen-Hoch bei 66,06 USD hat sich der Kurs inzwischen um mehr als 51 % entfernt. Die Divergenz zwischen der bisherigen Erfolgsgeschichte und den drohenden regulatorischen Hürden bestimmt nun das Bild.
Der Jahresauftakt 2026 wird zur Bewährungsprobe für die Unterstützungslinien der Aktie. Investoren werden die kommenden Quartalsberichte genau prüfen müssen, um zu sehen, ob die neuen Einnahmequellen – wie personalisierte Testosteronbehandlungen – stark genug sind, um mögliche Einbußen im Gewichtsverlust-Segment zu kompensieren. Erst solide operative Ergebnisse können die momentan vorherrschende Bären-These der Großbanken entkräften.
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