Hensoldt startet mit einer klaren Personalentscheidung ins neue Börsenjahr: Seit dem 1. Januar 2026 verantwortet Sven Heursch als neuer Chief Digital Officer (CDO) die digitale Ausrichtung des Rüstungselektronik-Spezialisten. Damit rückt die Umsetzung der "North Star"-Strategie in eine operative Schlüsselphase, in der Software und Daten eine deutlich größere Rolle spielen sollen. Für die Aktie stellt sich damit die Frage, wie stark der Markt die neue Digitalstruktur als Treiber für Wachstum und Margen einpreist.

Neuer CDO als strategisches Signal

Heursch rückt als ständiges Mitglied in das Group Executive Committee auf und berichtet direkt an CEO Oliver Dörre. Seine Ernennung ist ausdrücklich als strategischer Schritt angelegt und nicht nur als organisatorische Anpassung.

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Kernaufgaben des neuen CDO sind:

  • Die digitale Transformation des gesamten Produktportfolios
  • Der Ausbau von KI-gestützter Datenfusion
  • Die Verankerung von Cyber-Sicherheit als zentralem Design-Kriterium

Damit soll der Wandel von einem überwiegend hardwareorientierten Sensor-Anbieter hin zu einem Anbieter intelligenter, softwarebasierter Verteidigungslösungen beschleunigt werden. Im Fokus steht der Bereich "Software-Defined Defence", den Heursch bereits zuvor operativ verantwortete.

Für die Bewertung der Aktie ist dieser Fokus relevant: Software- und Plattformanteile gelten im Sektor als Hebel für wiederkehrende Umsätze und tendenziell höhere, stabilere Margen im Vergleich zum klassischen, projektgetriebenen Hardwaregeschäft. Der nun institutionalisierte CDO-Posten unterstreicht, dass diese Ausrichtung fester Bestandteil der Konzernstrategie ist.

Ausgangslage zum Handelsstart 2026

Zum Ende des Börsenjahres 2025 ging der Titel mit einem stabilen Kursniveau in die Pause. Am letzten Handelstag legte die Aktie um 1,24 Prozent zu und schloss bei 73,40 Euro. Charttechnisch präsentiert sich damit eine robuste Basis zum Jahresauftakt.

Die wichtigsten Eckpunkte vor dem ersten Xetra-Handelstag 2026:

  • Letzter Schlusskurs: 73,40 Euro
  • Trend: Stabiler Verlauf zum Jahresende, gestützt von anhaltend hoher Sektornachfrage
  • Sentiment: Die stärkere Fokussierung auf Digitalisierung wird am Markt als notwendiger Schritt zur Absicherung der künftigen Ertragslage interpretiert

Marktteilnehmer blicken damit auf einen Wert, der sowohl von einem soliden Branchenumfeld als auch von einer klar formulierten Transformationsagenda profitiert.

Einordnung für die Aktie

Mit dem Start ins Jahr 2026 verbindet sich bei Hensoldt eine personelle Entscheidung mit einer inhaltlichen Weichenstellung. Die Berufung von Sven Heursch zum CDO im Group Executive Committee macht deutlich, dass Digitalisierung und Software-Defined Defence nicht als Nebenprojekte laufen, sondern zum Kern der Unternehmensstrategie gehören.

Für die Aktie ergibt sich daraus ein klares Bild: Kurzfristig steht der Kurs auf einer gefestigten Ausgangsbasis, mittelfristig hängt das Potenzial wesentlich davon ab, wie konsequent und erfolgreich die digitale Transformation des Portfolios umgesetzt wird. Die operative Verantwortung hierfür ist nun klar zugeordnet – die "North Star"-Phase mit verstärktem Software-Fokus hat offiziell begonnen.

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