Die formale Gründung von ONBERG Autonomous Systems ist besiegelt — und Heidelberger Druckmaschinen hält 49 Prozent an dem Joint Venture, das den europäischen Markt für Drohnenabwehr erschließen soll. Operativ macht das Unternehmen damit einen klaren Schritt vorwärts. An der Börse kommt das bislang kaum an.

Drohnenabwehr als neues Standbein

Hinter ONBERG steckt eine Kooperation zwischen der Heidelberg-Tochter HD Advanced Technologies (HDAT) und dem US-Partner Ondas Autonomous Systems. Als Produktions- und Entwicklungsstandort dient Brandenburg an der Havel, das zum Kompetenzzentrum für autonome Sicherheitssysteme ausgebaut werden soll.

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Das Kernangebot: das Drohnenabwehrsystem „Iron Drone Raider", konzipiert für den Schutz kritischer Infrastrukturen in Deutschland und Europa — Lieferungen in die Ukraine eingeschlossen. Das adressierbare Marktvolumen für handgehaltene Drohnenabwehrsysteme beziffert das Unternehmen auf rund 9,8 Milliarden US-Dollar in den nächsten fünf Jahren.

Kurs hinkt der Strategie hinterher

Trotz dieser Meilensteine notiert die Aktie rund 25 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts. Marktbeobachter führen die Zurückhaltung der Anleger auf die zeitliche Lücke zwischen Ankündigung und Ertrag zurück: Erste signifikante Umsatzbeiträge aus der Sicherheitssparte werden frühestens im zweiten Halbjahr 2026 erwartet, den operativen Break-even peilt das Management zwölf Monate nach dem vollständigen Anlauf an.

mwb research bestätigte heute seine Kaufempfehlung und sieht ein Kursziel von 2,60 Euro — das entspräche einem Aufschlag von rund 87 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs. Analysten argumentieren, die Bewertung spiegele den laufenden Transformationsprozess zu einem diversifizierten Technologiekonzern noch nicht wider.

Einen konkreten Gradmesser liefert der 10. Juni 2026: Dann veröffentlicht Heidelberger Druckmaschinen die vollständigen Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 — inklusive erster Hinweise darauf, ob die Margen im Kerngeschäft Verpackungs- und Etikettendruck trotz der Investitionskosten für die neue Sparte stabil bleiben.

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