Rekordergebnis, steigende Dividende und ein laufendes Milliarden-Rückkaufprogramm — Heidelberg Materials lieferte mit dem Geschäftsbericht 2025 ein starkes Signal an seine Aktionäre. Nur bei der Dividende blieb das Unternehmen leicht hinter den Erwartungen zurück.

Dritte Rückkauftranche startet nach der Hauptversammlung

Im Mittelpunkt der gestrigen Mitteilung steht die dritte und letzte Tranche des laufenden Aktienrückkaufprogramms. Mit einem Volumen von rund 450 Millionen Euro soll sie unmittelbar nach der Hauptversammlung am 13. Mai anlaufen. Bereits in der zweiten Tranche hatte Heidelberg Materials Aktien im Wert von rund 400 Millionen Euro zurückgekauft und eingezogen. Insgesamt wurden damit bislang rund 750 Millionen Euro des auf 1,2 Milliarden Euro angelegten Programms abgearbeitet — der Abschluss ist bis Ende 2026 geplant.

Die finanzielle Basis dafür ist solide. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz 2025 um 1 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro und erzielte beim operativen Ergebnis (RCO) mit 3,4 Milliarden Euro einen Rekordwert — ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der freie Cashflow blieb mit 2,1 Milliarden Euro auf hohem Niveau. Wesentlicher Treiber war das interne Effizienzprogramm „Transformation Accelerator", das mit Einsparungen von 380 Millionen Euro die eigenen Ziele übertraf. Bis Ende 2026 soll dieser Wert auf mindestens 500 Millionen Euro steigen.

Analysten mehrheitlich bullish — trotz gesenkter Kursziele

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Bei der Dividende gibt es einen kleinen Wermutstropfen: Die angekündigten 3,60 Euro je Aktie bedeuten zwar ein Plus von 30 Cent gegenüber dem Vorjahr, lagen aber unter dem Analysten-Konsens von 3,91 Euro.

Das Bild bei den Experteneinschätzungen ist dennoch positiv. Oddo BHF stufte die Aktie von „Neutral" auf „Outperform" hoch und nannte ein Kursziel von 211 Euro. Barclays-Analyst Tom Zhang bestätigte seine „Overweight"-Einstufung mit einem Kursziel von 253 Euro, wies aber auf wetterbedingten Gegenwind im ersten Quartal 2026 hin — das kalte Wetter habe die Zementnachfrage in Europa gedämpft. Die Deutsche Bank senkte ihr Kursziel von 245 auf 225 Euro, hält jedoch an der Kaufempfehlung fest und bezeichnete den vorangegangenen Kursrückgang als übertrieben. 14 von 16 befragten Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf; das durchschnittliche Kursziel liegt bei 231,84 Euro.

Zum aktuellen Kurs von rund 180 Euro notiert die Aktie damit deutlich unter diesem Konsens — und rund 25 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 239,70 Euro. Für 2026 erwartet das Unternehmen ein RCO zwischen 3,40 und 3,75 Milliarden Euro. Die Q1-Zahlen am 6. Mai werden zeigen, wie stark das schlechte Wetter das Auftaktquartal tatsächlich belastet hat.

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