Neue Daten vom heutigen Freitag geben Einblick in die Portfolio-Umschichtungen großer Vermögensverwalter im Energiesektor. Wealthfront Advisers reduzierte seine Position bei Halliburton im dritten Quartal 2025 um rund 49.699 Aktien. Während solche Anpassungen routinehalber erfolgen, rücken nun die operativen Treiber und die regionale Performance für das laufende Geschäftsjahr in den Vordergrund.

  • Quartalsdividende: 0,17 US-Dollar pro Aktie (Rendite ca. 1,98 %).
  • Internationaler Umsatz: Anstieg um 7 % auf 3,5 Milliarden US-Dollar.
  • Nordamerika-Umsatz: Rückgang um 7 % auf 2,2 Milliarden US-Dollar.
  • Kosteneinsparungen: Ziel von 400 Millionen US-Dollar jährlich.

Fokus auf Dividenden und Personalien

Nach Abschluss der Berichtssaison für das vierte Quartal konzentrieren sich Anleger auf die Kontinuität der Aktionärsrenditen. Halliburton hält an seiner vierteljährlichen Ausschüttung von 0,17 US-Dollar je Aktie fest. Marktbeobachter erwarten den nächsten Ex-Dividenden-Tag für Anfang März. Die Fähigkeit des Unternehmens, Kapital durch Dividenden und Aktienrückkäufe zurückzugeben, bleibt ein zentrales Argument für langfristig orientierte Investoren.

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Parallel dazu gibt es personelle Veränderungen im Kontrollgremium. Der erfahrene Branchenexperte Timothy A. Leach übernimmt zusätzliche Verantwortung im Prüfungs- sowie im Nominierungsausschuss. Leach, der Ende 2025 in den Vorstand berufen wurde, bringt weitreichende Erfahrung aus Führungspositionen bei ConocoPhillips und Concho Resources ein. Seine stärkere Einbindung in die Ausschüsse signalisiert das Bestreben, die Aufsicht in einem dynamischen Marktumfeld zu festigen.

Internationales Wachstum als Stütze

Ein kritischer Aspekt der aktuellen Unternehmensstrategie ist die geografische Verschiebung der Erlösströme. Kann die internationale Expansion die Schwäche im nordamerikanischen Markt auch im neuen Jahr kompensieren? Zuletzt stieg der Auslandsumsatz im vierten Quartal 2025 auf 3,5 Milliarden US-Dollar, was den Rückgang im heimischen Markt auf 2,2 Milliarden US-Dollar ausglich. Investoren beobachten die weltweiten Bohr aktivitäten genau, um zu bewerten, ob sich dieser Trend im ersten Quartal 2026 verfestigt.

Zusätzlich stützen strikte Kostensenkungsmaßnahmen die Rentabilität. Halliburton strebt jährliche Einsparungen von 400 Millionen US-Dollar an, wodurch die bereinigte operative Marge zuletzt 15 % erreichte. Mit einer Marktkapitalisierung von 28,65 Milliarden US-Dollar notiert die Aktie derzeit am oberen Ende ihrer 52-Wochen-Spanne zwischen 18,72 und 35,55 US-Dollar.

Für das erste Quartal 2026 wird entscheidend sein, ob die Effizienzgewinne auch bei schwankender globaler Energienachfrage stabil bleiben. Analysten bewerten den Titel derzeit mehrheitlich als moderaten Kauf, wobei die Umsetzung der Sparziele und die Dynamik im internationalen Geschäft die wesentlichen Kurstreiber darstellen.

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