Grifols steht wegen Berichten über einen neuen Milliardengebot wieder im Mittelpunkt. Angeblich hat Brookfield Asset Management die Gespräche mit der Gründerfamilie wieder aufgenommen und prüft ein Angebot in Höhe von rund €7 Milliarden, nach einem zuvor abgelehnten, unverbindlichen Vorschlag über €6,7 Milliarden. Kann Brookfield die Übernahme durchsetzen? Die Antwort hängt von formellen Angebotsunterlagen und regulatorischen Prüfungen ab.

Wichtige Fakten im Überblick:
- Brookfield soll ein neues Angebot über etwa €7 Mrd. prüfen (nach €6,7 Mrd. Angebot Ende 2025).
- Schlusskurs am Freitag lag bei €11,390; 5-Tages-Plus rund 1,74%.
- Vorstandsumstrukturierung wirksam zum 1. Januar, formell genehmigt am 8. Januar.
- Net leverage derzeit 4,6x; strategischer Fokus: freier Cashflow und Schuldenabbau.

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Angebotsgerüchte und Marktreaktion

Marktberichte nennen Brookfield als wieder eingestiegenen Bieter. Dieses Szenario erklärt die Kursbewegung der vergangenen Tage und das steigende Handelsvolumen. Der Markt bewertet offenbar eine mögliche Übernahmeprämie, was die jüngste Erholung stützt. Eine offizielle Angebotsmeldung wäre der entscheidende Bestätigungsfaktor.

Vorstandsumstrukturierung und Strategie

Die Gesellschaft hat die Neubesetzung des Board Secretariat zum 1. Januar vollzogen; die Änderungen wurden am 8. Januar einstimmig genehmigt. Laura de la Cruz Galán ist neue Secretary non-member, Núria Martín Barnés übernahm die Rolle der Vice-secretary non-member. Parallel bleibt die Umsetzung des 2025–2029‑Plans im Fokus, mit Priorität auf freiem Cashflow‑Wachstum und einer Reduktion der Nettoverschuldung (derzeit 4,6x) durch Asset-Optimierung und Effizienz in der Plasmasammlung.

Regulatorik und technische Lage

In Kanada sorgt die Zulassung einer Entnahmerate von bis zu 104 Spenden pro Jahr pro Person für Debatten; das ist doppelt so viel wie bei gemeinnützigen Anbietern und stärkt kurzfristig die Plasma‑Versorgung für Immunoglobuline. Gleichzeitig warnen Kritiker vor möglichen Folgen bei einer Verschärfung der Aufsicht, die die Kosteneffizienz der Sammlung beeinträchtigen könnte.
Charttechnisch durchbrach die Aktie am 8. Januar den 200‑Tage‑Gleitenden Durchschnitt und löste damit eine nette Verschiebung hin zu einer bullischeren Stimmung aus. Wichtiges technisches Referenzniveau: Unterstützung rund €11,20; 52‑Wochen‑Range: €7,32–€13,70.

Kurzfristiger Auslöser für eine klare Kursbewegung wären formelle Angebotsunterlagen von Brookfield oder eine offizielle Bestätigung der Gründerfamilie sowie konkrete regulatorische Entscheidungen in den relevanten Jurisdiktionen. Bis dahin bleibt der Kurs sensitiv gegenüber Neuigkeiten zu Angebot und Aufsicht.

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