Nach dem schmerzhaften Rutsch in einen Bärenmarkt können Goldanleger wieder etwas aufatmen. Ein spürbarer Rückgang der US-Anleiherenditen und ein schwächerer Dollar verschaffen dem Edelmetall eine dringend benötigte Pause. Während physische Käufer die günstigeren Niveaus nutzen, ziehen sich ETF-Investoren allerdings weiterhin in Rekordtempo zurück.

Makroökonomische Treiber

Verantwortlich für die jüngste Stabilisierung ist in erster Linie der Anleihenmarkt. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen fiel auf 4,36 Prozent. Das verringert die Opportunitätskosten für das zinslose Edelmetall und lockt Käufer an. Parallel dazu gab der US-Dollar gegenüber wichtigen Währungen nach, was Gold für Investoren außerhalb des Dollarraums attraktiver macht. Abseits der Zinsmärkte sorgt die unklare Nachrichtenlage rund um mögliche Waffenstillstandsverhandlungen im Iran-Konflikt für eine anhaltende Risikoprämie, die den Kurs stützt.

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Gespaltenes Investorenlager

Am Markt zeigt sich derzeit ein zweigeteiltes Bild. Das überdurchschnittliche Handelsvolumen beim Londoner Vormittags-Fixing deutet auf eine Neupositionierung institutioneller Akteure hin. Auch die Nachfrage im physischen Segment stabilisiert sich nach dem Preisverfall merklich. Im starken Kontrast dazu stehen die anhaltenden Verkäufe bei den großen Gold-ETFs. Der SPDR Gold Shares verzeichnet im laufenden Monat März die höchsten Abflüsse seit 13 Jahren.

Charttechnisch hat sich das Edelmetall nach dem jüngsten 20-Prozent-Rutsch vorerst über der Unterstützung von 4.388 US-Dollar festgesetzt. Um den Bärenmarkt-Modus offiziell zu verlassen, müsste nun der Widerstand bei 4.654 US-Dollar fallen.

Nächste Impulse stehen fest

Der nächste Auslöser für eine stärkere Preisbewegung steht bereits am morgigen Donnerstag an. Die Veröffentlichung der S&P Global Flash PMI-Daten könnte bei einem schwachen Ausfall den Dollar weiter belasten und Gold den nötigen Schub geben, um die Marke von 4.600 US-Dollar nachhaltig zurückzuerobern. Langfristig bleiben große Adressen wie J.P. Morgan und Goldman Sachs trotz der aktuellen Volatilität optimistisch: Sie halten an ihren Kurszielen von über 5.400 US-Dollar bis Ende 2026 fest, vorausgesetzt, die US-Notenbank schlägt im zweiten Halbjahr einen taubenhaften Kurs ein.

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