Das Edelmetall behauptet sich am heutigen Freitag hartnäckig an der psychologisch wichtigen Marke von 5.000 Dollar pro Unze. Während die drohende Eskalation im Nahen Osten Anleger in den sicheren Hafen treibt, sorgt die uneinheitliche Haltung der US-Notenbank für Zurückhaltung. Nun richten sich alle Blicke auf die anstehenden Inflationsdaten, die den nächsten Impuls für die weitere Kursentwicklung liefern könnten.

Eskalation im Nahen Osten

Die geopolitische Risikoprämie fungiert derzeit als zentraler Preistreiber. US-Präsident Donald Trump setzte dem Iran ein Ultimatum von 10 bis 15 Tagen für Verhandlungen über ein Atomabkommen, flankiert vom größten militärischen Aufmarsch der USA in der Region seit 2003. Diese Zuspitzung ließ den Spot-Preis bereits zur Wochenmitte um 2,4 Prozent anspringen. Unterstützt wird diese Bewegung durch das Scheitern diplomatischer Bemühungen: Sowohl die Gespräche zwischen der Ukraine und Russland als auch der Dialog zwischen den USA und dem Iran in Genf endeten ohne greifbare Ergebnisse.

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Zinsangst bremst Euphorie

Auf der geldpolitischen Seite herrscht dagegen Unklarheit, was den Goldpreis in einer Konsolidierungsphase hält. Die jüngsten Fed-Protokolle offenbaren eine Spaltung im Offenmarktausschuss: Während einige Währungshüter bei anhaltender Inflation vor erneuten Zinserhöhungen warnen, diskutieren andere bereits über den Zeitplan für Senkungen. Der Markt preist den ersten Zinsschritt weiterhin für Juni ein. Robuste Arbeitsmarktdaten mit lediglich 206.000 Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe dämpfen jedoch die Hoffnungen auf eine schnelle Lockerung der Geldpolitik.

Während die physische Nachfrage aus Asien bedingt durch das chinesische Neujahrsfest saisonal schwächelt, fungieren die Zentralbanken als stabilisierender Faktor. Länder wie China und Russland stocken ihre Reserven kontinuierlich auf, was dem Markt eine strukturelle Untergrenze verleiht. Auf Jahressicht notiert das Edelmetall über 70 Prozent im Plus, auch wenn das Allzeithoch von gut 5.608 Dollar derzeit außer Reichweite liegt.

Für den kurzfristigen Trend sind die heutigen PCE-Daten entscheidend. Als bevorzugtes Inflationsmaß der Fed werden diese Zahlen maßgeblich bestimmen, ob Gold den Wochenschluss oberhalb der 5.000-Dollar-Marke verteidigen kann oder ob die Zinsängste kurzfristig wieder die Oberhand gewinnen.

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