Gold und Silber: Korrektur eingeleitet
Der Gold- und Silbersektor musste gestern deutliche Federn lassen. Nachdem der Goldpreis unter die psychologische Marke von 5.000 US-Dollar rutschte, gerieten vor allem die Minenbetreiber ins Straucheln. Ein erstarkender US-Dollar und die Hoffnung auf diplomatische Lösungen in internationalen Konflikten dämpfen die Nachfrage nach dem sicheren Hafen derzeit spürbar.
- Goldpreis: Fällt unter 5.000 US-Dollar und testet die Marke von 4.875 US-Dollar.
- SSR Mining: Aktie bricht nach kritischem Geschäftsbericht um 8,5 % ein.
- BHP & Wheaton: Milliarden-Deal im Silber-Streaming-Sektor sorgt für Aufsehen.
Makro-Faktoren belasten die Kurse
Der Anstieg des US-Dollar-Index (DXY) auf 97,28 wirkte wie ein Bremsklotz für die in Dollar gehandelten Edelmetalle. Gleichzeitig sorgten Berichte über laufende Gespräche zwischen den USA und dem Iran sowie im Ukraine-Konflikt für eine Entspannung der geopolitischen Lage, was die Risikoaversion der Anleger minderte.
Zusätzlicher Druck kam von regulatorischer Seite: Die CME Group hob die Margin-Anforderungen für Silber-Futures auf 18 % an. Dies zwang viele gehebelte Marktteilnehmer zur Liquidation ihrer Positionen, während die Handelsvolumina aufgrund der Feiertage in Asien insgesamt dünner ausfielen als üblich.
Einzelwerte unter Verkaufsdruck
Innerhalb des Sektors zeigten sich teils massive Kursbewegungen. Besonders hart traf es SSR Mining. Die Aktie stürzte um 8,5 % auf rund 25,90 US-Dollar ab. Neben den sinkenden Metallpreisen belastete hier der aktuelle Geschäftsbericht, der erhebliche Unsicherheiten bezüglich der Wiederaufnahme des Betriebs der Çöpler-Mine in der Türkei offenbarte.
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Im Gegensatz dazu zeigte sich BHP Group resilienter. Das Unternehmen meldete einen Anstieg des bereinigten EBITDA um 25 % auf 15,5 Milliarden US-Dollar. Zudem wurde ein massiver Silber-Streaming-Deal im Wert von 4,3 Milliarden US-Dollar mit Wheaton Precious Metals für die Antamina-Mine abgeschlossen. Wheaton sichert sich damit ab April 2026 eine Verdoppelung seines Silberanteils aus diesem Projekt.
Technische Lage und Ausblick
Das technische Bild hat sich durch den Rutsch unter 4.900 US-Dollar kurzfristig eingetrübt. Die Marke von 4.875 US-Dollar fungiert nun als entscheidende Unterstützung. Sollte Gold den Handelstag unter diesem Niveau beenden, könnten algorithmische Verkäufe den Preis weiter in Richtung der 200-Tage-Linie bei 4.685 US-Dollar drücken. Die Marke von 5.000 US-Dollar hat sich indes von einer Unterstützung in einen massiven Widerstand gewandelt.
Marktteilnehmer blicken nun auf die heute anstehende Veröffentlichung des Protokolls der US-Notenbanksitzung (FOMC Minutes). Ein falkenhafter Ton der Fed könnte den US-Dollar weiter stärken und die Edelmetalle zusätzlich belasten. Verteidigen die Bullen hingegen die Marke von 4.875 US-Dollar, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend trotz der aktuellen Konsolidierung intakt.
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