Gold: Spannende Zukunftsperspektiven
Die Fed macht Gold Beine: Mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 Prozent rechnen Märkte mittlerweile mit einer Zinssenkung im Dezember – vor einer Woche lag die Quote noch bei mageren 50 Prozent. Das Edelmetall schießt auf den höchsten Stand seit einem Monat und steuert auf den vierten monatlichen Gewinn in Folge zu. Können die Bullen das Momentum bis zum Jahresende halten?
Fed-Wende befeuert Edelmetall-Rally
Die Töne aus der US-Notenbank werden immer dovisher. Fed-Gouverneur Christopher Waller fordert offen eine Zinssenkung im Dezember. New Yorker Fed-Präsident John Williams sieht Spielraum für weitere Lockerungen. Selbst Kevin Hassett, als möglicher Nachfolger von Jerome Powell gehandelt, stellt sich hinter niedrigere Zinsen.
Die wichtigsten Treiber im Überblick:
- Fed-Zinssenkung im Dezember zu über 80 Prozent eingepreist
- Investoren erwarten drei weitere Zinsschritte bis Ende 2026
- Zentralbanken kaufen seit 2022 mehr als das Doppelte des historischen Durchschnitts
- Starke ETF-Zuflüsse stützen die Nachfrage
Das zinslose Gold wird in einem Umfeld sinkender Zinsen zur attraktiven Alternative. Kein Wunder also, dass die Notierung bereits über 4.200 US-Dollar je Feinunze kletterte.
Bestes Jahr seit 1979 – und kein Ende in Sicht?
Die Zahlen sind beeindruckend: Im Jahresvergleich explodierte der Goldpreis um rund 59 Prozent. Damit steht das Edelmetall vor seiner stärksten Performance seit 1979. Allein im November legte der Kurs um über 7 Prozent zu.
Ein Blick auf die Käuferseite zeigt das wahre Ausmaß der Rally. Zentralbanken haben ihre Goldkäufe massiv hochgefahren. Ihr Anteil an der Gesamtnachfrage verdoppelte sich nahezu – von 12 Prozent zwischen 2015 und 2019 auf fast 25 Prozent im laufenden Jahr. Diese offizielle Nachfrage bildet ein stabiles Fundament, das durch private Investmentzuflüsse in Gold-ETFs noch verstärkt wird.
Silber zieht nach – Rekordhoch bei 56,78 Dollar
Parallel zur Gold-Rally erreichte Silber ein neues Allzeithoch von 56,78 US-Dollar je Feinunze. Das weiße Metall profitiert von seiner Doppelrolle: Als Edelmetall folgt es Gold, als Industrierohstoff treibt die explodierende Nachfrage aus erneuerbaren Energien und Halbleiterproduktion zusätzlich.
Doch nicht alles glänzt am Goldmarkt. In Asiens wichtigsten Märkten – Indien und China – dämpfen die hohen Preise den physischen Einzelhandelsabsatz. In China belastet zudem der Wegfall einer Steuerbefreiung für Goldkäufe die Konsumentenstimmung. Die Frage bleibt: Kann die starke Investmentnachfrage diese Schwäche kompensieren?
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