Gold: Positive Trendfortsetzung!
Die Großbanken der Wall Street überbieten sich mit Prognosen: Goldman Sachs ruft 4.900 Dollar aus, J.P. Morgan sieht sogar 5.400 Dollar möglich. Der Goldpreis steht bei über 4.375 US-Dollar – und die institutionellen Schwergewichte sind sich einig, dass der Aufwärtstrend erst am Anfang steht.
Die wichtigsten Fakten:
- UBS definiert 5.000 US-Dollar als konkretes Kursziel für 2026
- Goldman Sachs prognostiziert 4.900 Dollar im Basisszenario
- J.P. Morgan erwartet durchschnittlich 5.055 Dollar im vierten Quartal
- Zentralbanken kauften drei Jahre in Folge mehr als 1.000 Tonnen Gold
- 71 Prozent der Privatanleger erwarten Kurse über 5.000 Dollar
Zentralbanken setzen auf Gold statt US-Staatsanleihen
Die fundamentale Neubewertung des Edelmetalls zeigt sich besonders deutlich in den Bilanzen der Zentralbanken. Erstmals seit 1996 halten die Währungshüter weltweit wieder mehr Gold als US-Staatsanleihen. Diese strategische Neuausrichtung signalisiert ein sinkendes Vertrauen in traditionelle Reservewährungen und stützt die Nachfrage nachhaltig.
Das aggressive Kaufverhalten der Notenbanken – drei Jahre in Folge jeweils über 1.000 Tonnen – schafft eine robuste Nachfragestruktur, die unabhängig von spekulativen Bewegungen Bestand hat.
Fed-Zinssenkungen als Kurstreiber
Der Markt preist für 2026 mindestens zwei Zinssenkungen der US-Notenbank ein, einige Beobachter halten sogar vier Schritte für möglich. Da Gold keine Zinsen abwirft, erhöhen sinkende Leitzinsen die relative Attraktivität gegenüber festverzinslichen Wertpapieren deutlich.
Zusätzlichen Druck auf den Dollar erzeugt die politische Agenda des designierten Präsidenten Trump, der öffentlich niedrigere Zinsen fordert. Ein schwächerer Dollar stützt den Goldpreis tendenziell, da das Edelmetall für Käufer außerhalb des Dollar-Raums günstiger wird.
Geopolitische Risikoprämie bleibt hoch
Berichte über mögliche neue Luftschläge Israels gegen den Iran sowie das Vorrücken russischer Truppen in der Ukraine halten die Unsicherheit in den Märkten präsent. In diesem Umfeld fungiert Gold weiterhin als bevorzugter sicherer Hafen.
Kurzfristiges Risiko durch Index-Anpassungen
TD Securities warnt vor möglichem Verkaufsdruck durch Index-Neugewichtungen zu Jahresbeginn. Dies betrifft zwar primär den Silbermarkt, wo bis zu 13 Prozent des Open Interest abgestoßen werden könnten, dürfte aber auch bei Gold für kurzzeitige Volatilität sorgen. Silber selbst notiert bei rund 73 bis 74 Dollar und unterstreicht damit die breite Stärke des Edelmetallsektors.
Der Bruch der 4.400-Dollar-Marke scheint nur eine Frage der Zeit. Solange die makroökonomischen Treiber – Zinssenkungen und geopolitische Unsicherheit – intakt bleiben, ist der Weg in Richtung 5.000 Dollar klar vorgezeichnet.
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