Gold: Märkte jubeln!
Nach einem historischen Kursfeuerwerk von 64 Prozent im Jahr 2025 gönnt sich das Edelmetall zum Jahresauftakt eine kurze Verschnaufpause. Während geopolitische Spannungen und Zinsfantasien das fundamentale Bild weiterhin stützen, fragen sich Anleger angesichts der jüngsten Konsolidierung: Bietet der Rücksetzer die ideale Einstiegschance für den nächsten Lauf Richtung 5.000 Dollar?
- Aktueller Kurs: 4.342,00 USD
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -4,82 %
- 50-Tage-Durchschnitt: 4.247,37 USD
- Analystenziele: Bis zu 5.000 USD
Verschnaufpause nach historischem Lauf
Gold startete zunächst dynamisch in das Jahr 2026 und kletterte zeitweise über die Marke von 4.400 Dollar, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. Der Schlusskurs von 4.342,00 Dollar markiert einen Wochenverlust von gut 4,8 Prozent, was angesichts der massiven Vorjahresrallye als gesunde Korrektur gewertet werden kann.
Der langfristige Aufwärtstrend bleibt intakt: Mit einem RSI von 57,7 ist der Markt keineswegs überhitzt, und der Kurs notiert weiterhin komfortabel über dem 50-Tage-Durchschnitt. Die Performance des Jahres 2025, in dem Gold Aktien, Anleihen und Kryptowährungen hinter sich ließ, wirkt dabei als starker psychologischer Rückenwind nach.
Krisenherde als konstante Treiber
Die fundamentale Nachfrage wird maßgeblich durch die unsichere Weltlage gestützt. Investoren suchen angesichts mehrerer Krisenherde den traditionellen „Safe Haven“:
- Geopolitik: Die anhaltende Instabilität im Nahen Osten sowie der ungelöste Russland-Ukraine-Konflikt sorgen für eine anhaltende Risikoaversion an den Märkten.
- Handelspolitik: Die aggressive Zollpolitik der US-Regierung unter Trump schürt erneut Inflationsängste, wogegen Gold historisch als Absicherung dient.
Zinswende und Zentralbanken
Neben der geopolitischen Lage spielt die Geldpolitik dem Edelmetall in die Hände. Marktteilnehmer rechnen fest mit mindestens zwei Zinssenkungen der Federal Reserve im laufenden Jahr, wobei der erste Schritt bereits im März erfolgen könnte. Da Gold selbst keine Zinsen abwirft, steigert ein sinkendes Zinsniveau die relative Attraktivität des Edelmetalls gegenüber Anleihen deutlich.
Zusätzlich untermauern die Zentralbanken den Preis von der Nachfrageseite. Laut World Gold Council planen 43 Prozent der Notenbanken, ihre Goldreserven weiter aufzustocken – ein Rekordwert. Auch die physische Nachfrage in den Schlüsselmärkten China und Indien zieht wieder an, was sich in erneuten Preisaufschlägen gegenüber dem Spotmarkt zeigt.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Experten großer Investmenthäuser bleiben trotz – oder gerade wegen – der aktuellen Konsolidierung optimistisch. Goldman Sachs ruft ein Kursziel von 4.900 Dollar aus, während State Street bei strukturellen Umschichtungen sogar Potenzial bis 5.000 Dollar sieht.
Technisch richtet sich der Blick nach oben auf das jüngste Kontrakthoch bei knapp 4.600 Dollar. Solange die psychologisch wichtige Unterstützungszone bei 4.000 Dollar verteidigt wird, bleibt das Szenario neuer Rekordhochs das wahrscheinlichste Ergebnis für das erste Quartal 2026.
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