Gold: Innovation begeistert!
Der Goldpreis gönnt sich eine kurze Atempause, doch Experten winken bereits mit neuen Rekordzielen. Nicht Zinsen oder Inflation treiben die Fantasie, sondern die Sorge um die Unabhängigkeit der mächtigsten Notenbank der Welt. Während kurzfristige Gewinnmitnahmen den Kurs leicht dämpfen, rufen erste Analysten bereits die Marke von 5.000 US-Dollar aus.
- Neues Kursziel: DZ Bank sieht Gold bis Ende 2026 bei 5.000 US-Dollar.
- Treibstoff: Zweifel an der Unabhängigkeit der Fed und geopolitische Spannungen.
- Rotation: BNP Paribas rät zur Umschichtung von Silber in Gold.
Vertrauenskrise stützt die Rallye
Das beherrschende Thema am Markt ist derzeit weniger die Geldpolitik an sich, sondern die institutionelle Integrität der US-Notenbank Federal Reserve. Die Analysten der DZ Bank haben ihre Prognose drastisch angehoben und definieren 5.000 US-Dollar als realistisches Ziel. Thomas Kulp begründet diesen Schritt explizit mit dem „angeschlagenen Vertrauen in die Unabhängigkeit der Fed“.
Hintergrund sind die wiederholten verbalen Angriffe von US-Präsident Trump auf Notenbankchef Jerome Powell. Investoren werten diese politische Einflussnahme als Warnsignal für den Status des US-Dollars als Reservewährung. Diese Unsicherheit beschleunigt die Flucht in reale Sachwerte. Hinzu kommt das aggressive Kaufverhalten von Schwellenländern wie China, die ihre Reserven strategisch diversifizieren.
Geopolitik und Charttechnik
Trotz einer leichten Entspannung in der Rhetorik zwischen den USA und dem Iran bleibt die geopolitische Lage fragil. Zwar nahm der Markt nach Trumps zurückhaltenden Signalen etwas „Kriegsprämie“ aus den Preisen, doch die Verlegung militärischer Kapazitäten in den Nahen Osten hält das Sicherheitsbedürfnis der Anleger hoch.
Der Schlusskurs vom Donnerstag bei 4.620,80 USD bestätigt die robuste Verfassung des Edelmetalls. Mit einem minimalen Abstand von nur 0,27 Prozent zum erst kürzlich markierten 52-Wochen-Hoch von 4.633,20 USD bleibt der Aufwärtsdruck enorm. Auch die Performance seit Jahresanfang von 6,42 Prozent unterstreicht, dass der übergeordnete Bullenmarkt intakt ist.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Gold?
Umschichtungschance für Anleger
Während Gold seine Stärke verteidigt, gerät der „kleine Bruder“ Silber in die Kritik der Strategen. Nach einer spektakulären Rallye, bei der Silber zeitweise Nvidia in der Marktkapitalisierung überholte, mahnt BNP Paribas Wealth Management zur Vorsicht. Die Experten stuften das Edelmetall taktisch auf „Neutral“ herab.
Die klare Empfehlung lautet: Gewinne bei dem heißgelaufenen Silber realisieren und in Gold umschichten. Mit dem bestätigten Kursziel von 5.000 US-Dollar bietet Gold ein fundamental untermauertes Aufwärtspotenzial von über 8 Prozent, während Silber anfällig für Korrekturen erscheint.
Auch die Minenbetreiber setzen auf langfristig hohe Preise. Caledonia Mining kündigte Investitionen von 162,5 Millionen US-Dollar für das laufende Jahr an – ein klares Indiz dafür, dass die Industrie nicht von einem bloßen Strohfeuer ausgeht.
Das charttechnische und fundamentale Bild bleibt somit eindeutig bullisch. Institutionelle Anleger interpretieren den aktuellen Rücksetzer nicht als Trendwende, sondern als Einstiegsgelegenheit auf dem Weg zur 5.000er-Marke. Solange die politische Unabhängigkeit der Fed in Frage steht, bleibt Gold der bevorzugte sichere Hafen.
Gold: Kaufen oder verkaufen?! Neue Gold-Analyse vom 16. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Gold-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Gold-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Gold: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








