Der Goldpreis hält sich hartnäckig nahe der Marke von 5.170 US-Dollar je Unze – trotz eines leicht festeren US-Dollars und verschobener Zinssenkungserwartungen. Dahinter steckt ein Zusammenspiel aus geopolitischen Risiken und struktureller Nachfrage, das den Aufwärtstrend seit Jahresbeginn trägt.

Inflationsdaten geben der Fed wenig Spielraum

Die US-Inflationsrate lag im Februar bei 2,4 Prozent – exakt auf Linie mit den Markterwartungen und unverändert gegenüber dem Vormonat. Bank of America-Analysten sehen in diesen Zahlen keinen Anlass für eine kurzfristige Kursänderung der Fed. Tatsächlich liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung auf der FOMC-Sitzung am 17. und 18. März laut CME Group bei gerade einmal 4,4 Prozent.

Gleichzeitig sendet der Arbeitsmarkt schwächere Signale: Im Februar gingen per Saldo 92.000 Stellen verloren. Das erhöht mittelfristig den Druck auf die Notenbank, die Geldpolitik zu lockern – was strukturell als Rückenwind für Gold gilt.

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Geopolitik als eigentlicher Treiber

Der Iran-Krieg bleibt das dominierende Thema. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten stören die globale Ölversorgung, treiben die Benzinpreise in den USA und halten die Inflationsrisiken erhöht. Für Gold bedeutet das: robuste Safe-Haven-Nachfrage, die kurzfristige Gegenwind durch einen stärkeren Dollar weitgehend abfedert.

Hinzu kommen strukturelle Kaufimpulse. Zentralbanken kaufen weiterhin in Rekordmengen, die Minenproduktion wächst kaum. Aus Indien kommt ein zusätzlicher Impuls: Fonds dürfen künftig bis zu 35 Prozent ihres Portfolios in Gold und Silber investieren – eine Entscheidung, die die ohnehin starke physische Nachfrage aus dem Schwellenland weiter befeuern dürfte. Zudem rotiert Kapital aus Aktien in US-Staatsanleihen, was die 10-jährigen Renditen auf den tiefsten Stand seit vier Monaten drückte und Gold zusätzlich stützt.

Nächste Impulse bereits in Sichtweite

Seit Jahresbeginn hat Gold rund 19 Prozent zugelegt und notiert damit deutlich über seinem 50-Tage-Durchschnitt von rund 4.968 US-Dollar. Kurzfristig bleibt die Zone um 5.240 US-Dollar der entscheidende Widerstand.

Für neue Impulse sorgen in den nächsten Tagen mehrere Datenpunkte: Am Donnerstag folgen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, am Freitag die zweite BIP-Schätzung für das vierte Quartal 2025 sowie die Inflationserwartungen der Universität Michigan. Bestätigen diese Daten eine wirtschaftliche Abkühlung, steigt die Wahrscheinlichkeit einer früheren Zinswende – und damit der Druck auf Gold nach oben.

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