Die US-Notenbank hat den Goldrausch vorerst gestoppt. Mit der Entscheidung, die Zinsen stabil zu halten und nur eine einzige Senkung für das laufende Jahr in Aussicht zu stellen, schickte die Fed die Edelmetallpreise auf Talfahrt. Anleger müssen sich nun auf ein Marktumfeld einstellen, in dem die Zinsen deutlich länger hoch bleiben als ursprünglich erhofft.

Die Fed-Entscheidung und ihre Folgen

Am Mittwoch, den 18. März 2026, bestätigte die Federal Reserve die Zinsspanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Entscheidender für den Markt war jedoch der sogenannte „Dot Plot“: Die Währungshüter hoben ihre Prognose für das Jahresende 2026 auf 3,4 Prozent an. Diese restriktive Haltung signalisiert, dass die Fed keine Eile bei der Lockerung der Geldpolitik hat.

Der gleichzeitige Anstieg des US-Dollar-Index und der Renditen für zehnjährige Staatsanleihen auf 4,25 Prozent entzog dem zinslosen Edelmetall die Attraktivität. In der Folge rutschte der Goldpreis bis zum 21. März auf 4.495 US-Dollar ab – ein deutlicher Rücksetzer vom Allzeithoch bei 5.595 US-Dollar, das erst Ende Januar erreicht worden war.

Schweizer Struktur als Sicherheitsfaktor

In diesem volatilen Umfeld rücken physisch hinterlegte Produkte wie der Julius Baer Physical Gold Fund in den Fokus. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Schweizer Regulierung: Im Gegensatz zur EU sind in der Schweiz ETFs auf einzelne Rohstoffe zulässig. Die Bestände des Fonds werden in der Schweiz in unallocated accounts verwaltet und sind frei von Ansprüchen Dritter, die üblicherweise durch Leihgeschäfte entstehen. Diese rechtliche Trennung bietet Anlegern eine physische Absicherung, die über die Möglichkeiten europäischer ETCs hinausgeht.

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Ausblick: Führungswechsel und Preisziele

Trotz des aktuellen Gegenwinds bleiben viele Marktbeobachter langfristig optimistisch. Ein zentraler Faktor für die kommenden Wochen ist der anstehende Führungswechsel an der Spitze der US-Notenbank.

  • J.P. Morgan Kursziel (Q4 2026): 5.055 USD/oz
  • J.P. Morgan Kursziel (Ende 2027): 5.400 USD/oz
  • Allzeithoch (29. Januar 2026): 5.595 USD/oz
  • Aktueller Kurs (21. März 2026): 4.495 USD/oz

Jerome Powells Amtszeit endet im Mai. Als Nachfolger hat Donald Trump den ehemaligen Fed-Gouverneur Kevin Warsh nominiert. Warsh gilt traditionell als Befürworter niedrigerer Zinsen, hielt sich jedoch mit aktuellen öffentlichen Äußerungen bedeckt. Eine Kursänderung unter seiner Führung könnte zum entscheidenden Katalysator für eine neue Gold-Rally werden.

Zusätzliche Unterstützung erfährt das Edelmetall durch seine Rolle als sicherer Hafen. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran sorgt für anhaltende geopolitische Spannungen, die die Nachfrage stützen. Zudem flossen in diesem Jahr bereits 77 Milliarden US-Dollar in globale Gold-ETFs. Da diese Zuflüsse historisch gesehen noch weit unter dem Niveau früherer Bullenzyklen liegen, sehen Analysten weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial.

Die nächste Zinsentscheidung am 29. April wird zeigen, ob die Fed ihren restriktiven Kurs beibehält oder auf schwächere Arbeitsmarktdaten mit einer früheren Zinssenkung reagiert. Ein nachhaltiger Anstieg des US-Dollar-Index über die Marke von 106 Punkten würde den Druck auf Gold kurzfristig weiter erhöhen.

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