Gold: Erfolgswelle reitet!
Das Edelmetall kennt derzeit kein Halten mehr und steuert unaufhaltsam auf das stärkste Jahresergebnis seit 1979 zu. Während Anleger auf den vierten Monatsgewinn in Folge blicken, treibt vor allem die fast schon panische Angst, den Einstieg vor der Zinswende zu verpassen, die Kurse nach oben. Doch reicht der Rückenwind aus den USA aus, um den letzten Widerstand vor dem absoluten Durchbruch endgültig zu pulverisieren?
Fed-Fantasie beflügelt die Märkte
Verantwortlich für die jüngste Euphorie ist eine drastische Verschiebung der Markterwartungen. Innerhalb nur einer Woche sprang die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Dezember von 50 auf satte 87 Prozent. Auslöser waren "dovish" Töne der Fed-Notenbanker Christopher Waller und John Williams, die den Weg für eine lockerere Geldpolitik ebneten.
Der Mechanismus ist simpel: Da Gold selbst keine Zinsen abwirft, sinken in einem Umfeld fallender Leitzinsen die Opportunitätskosten für das Halten des Edelmetalls. Dieser klassische Treibstoff für Bullenmärkte wird derzeit durch massive Zentralbankkäufe und starke Zuflüsse in börsengehandelte Fonds (ETFs) zusätzlich verstärkt.
Die Marktbewegungen zeigen ein klares Bild:
- Gold verzeichnete auf Wochensicht ein starkes Plus von 3,83 Prozent.
- Platin sprang um über 10 Prozent auf 1.672,50 USD an.
- Palladium legte solide zu und notiert bei 1.450,16 USD.
Silber stiehlt die Show
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Während Gold noch Anlauf nimmt, hat der "kleine Bruder" bereits Fakten geschaffen. Silber markierte mit 56,78 USD ein neues Allzeithoch und zog charttechnisch orientierte Spekulanten magisch an. Die technischen Signale stehen hier eindeutig auf Grün.
Doch auch das gelbe Metall steht unmittelbar vor der Entscheidung. Mit einem Schlusskurs von 4.218,30 USD am Freitag notiert Gold quasi auf Tuchfühlung zum 52-Wochen-Hoch, das erst vor zwei Tagen bei 4.221,30 USD markiert wurde. Der Abstand beträgt nur noch winzige 0,07 Prozent – ein Wimpernschlag entfernt vom Rekord.
Warnsignale aus Fernost?
Trotz des Rausches an den Terminmärkten gibt es physische Bremsspuren, die Anleger nicht ignorieren sollten. Die extrem hohen Preise ersticken die Nachfrage im asiatischen Einzelhandel; selbst die traditionell starke indische Hochzeitssaison kann hier kaum gegensteuern. In China drückt zudem die Abschaffung einer Steuerbefreiung auf Goldkäufe massiv auf die Konsumentenstimmung.
Alles blickt nun auf das nächste FOMC-Meeting am 9. und 10. Dezember. Sollte die US-Notenbank die nun fest eingepreiste Zinssenkung wider Erwarten nicht liefern, könnte die Stimmung kippen. Bis dahin bleibt die Frage: Durchbricht Gold die historische Marke in der kommenden Woche?
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